Sonntag, 15. September 2013

Nudeln mit Ricotta, Speck & Erbsen á la Ramsay


Zutaten:
400 g Nudeln
250 g geräucherter Speck
1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt
200 g Erbsen, tiefgefroren
200 g Creme Fraiche
250 g Ricotta
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
Nudeln in Salzwasser nach Packungsanweisung bissfest kochen, ca. 3 Minuten bevor die Nudeln gar sind, die Erbsen mit hinzufügen.


Speck würfeln.


Eine große Pfanne (trocken) erhitzen und den Speck hinein geben. Ca. 5 Minuten braten, bis die Außenseiten leicht bräunen. Jetzt den Knoblauch hinzufügen und eine Minute mit köcheln lassen, bis er weich wird. Temperatur zurückstellen.
Ich hatte keine Knoblauchzehe mehr zuhause und habe stattdessen etwas Knoblauchpulver dazu gegeben!


Nudeln mit den Erbsen abgießen, einige EL Kochwasser beiseite stellen und alles gut abtropfen lassen.

Creme fraiche unterrühren, dann die Nudeln & Erbsen zufügen. (Gordon Ramsay gibt zuerst Nudeln und Erbsen in die Pfanne, das hatte ich falsch gelesen :-) Macht aber wohl keinen Unterschied!)
Sollte die Mischung zu fest (trocken) erscheinen, einfach ein paar EL des Nudelwassers untermischen.


Ricotta darüber verteilen und vorsichtig untermischen. Nach Geschmack würzen.




Anmerkungen:
- ich hatte ja neulich bereits angemerkt, das ich inzwischen großer Fan des britischen Kochs Gordon Ramsay bin und dieses Rezept hatte er in der Sendung "Ultimativ kochen" vorgestellt.
- da mal wieder Nudelzeit bei uns angesagt war und ich etwas neues ausprobieren wollte, fragte ich meine Jungs, was sie von diesem Rezept halten (auf SIXX kann man sich noch die ein oder andere Sendung ansehen) und sie fanden es toll - also gleich ausprobiert :-)
- das Gericht benötigt nicht einmal 15 Minuten und man kann es servieren
- es schmeckt wirklich sehr lecker und entgegen meiner Befürchtung bei der Zubereitung überhaupt nicht trocken!
- auch bei meinen Jungs kam es sehr gut an und ich darf es nun öfter zubereiten :-)
- ein schnelles, aber dennoch ausgefallenes Rezept
- bei Gordon Ramsay kommt es optisch natürlich etwas "hübscher" rüber, da er Farfalle benutzt hat. Diese hatte ich aber leider nicht mehr im Haus, aber mit Fussili schmeckt es eben auch :-D
- mal wieder ein schönes Rezept von Gordon das unterstreicht, das ein tolles Essen nicht aufwendig sein muss und man keine elendig lange Liste an Zutaten benötigt!



Mittwoch, 11. September 2013

HeimGourmet & ein Interview mit mir :-)

Ja, da war ich doch positiv überrascht als ich die Tage eine Anfrage bekam, ob ich nicht Interesse hätte daran, das man mit mir ein Online-Interview führen würde über mich und meine Hexenküche :-)

Die Anfrage kam von einer neuen Rezept-Community, die allein vom ersten Eindruck auf mich sehr positiv wirkte, daher sagte ich auch zu.

Wir haben ja alle mal angefangen und die Grundidee ist toll! Wie bei vielen anderen Koch-Communities geht es darum, das die Mitglieder ihre Rezepte einstellen und austauschen können (Inspirationen und Ideen kann man ja nie genug sammeln), aber es gibt noch zusätzliche Dinge, die mir zugesagt haben:
1. die ersten 1000 Mitglieder haben die Möglichkeit, sich selbst kostenlos ein eigenes Kochbuch zu erstellen mit eigenen Rezepten und Fotos!
2. es gibt Kochwettbewerbe bei denen man tolle Preise gewinnen kann!

Da der erste Eindruck sehr positiv war und wir Foodblogger so die Möglichkeit bekommen uns gegenseitig vorzustellen und zu vernetzen, habe ich mal das Interviewangebot angenommen.

Was man alles von bzw. über mich und meine Hexenküche wissen wollte, könnt ihr hier nachlesen....


Viel Spaß beim Lesen und ich würde mich freuen, wenn ich euch zukünftig auch dort antreffen würde :-)
Es macht doch einfach viel mehr Spaß, wenn wir alle zusammen sind, oder?! :-)

PS: der aktuelle Kochwettbewerb lautet "Im September gehen wir dem Apfel auf den Kern" und es gibt eine Bosch Küchenmaschine (erster Platz) zu gewinnen, sowie Salz-/Pfeffermühlen von WMF für den zweiten & dritten Platz! Mal sehen, was ich mir so einfallen lasse :-)

Energie-Riegel II (Schoko-Banane)


Zutaten:
400 g Trockenmischung (Lieblingsmüsli oder Weizenflakes, Haferflocken, Nüsse oder Mandeln grob gehackt, Cornflakes etc.)
100 g Sojakerne, geröstet
3 mittelgroße, überreife Bananen
50 g Honig
1 Ei
1 gehäufter EL Back-Kakao
1 gehäufter EL brauner Zucker

Zubereitung:
Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein kleines Backblech oder eine entsprechende Form (ich habe ein Backblech, das ich halbieren kann Maße: ca. 27 x 26 cm) mit Backpapier auslegen.

Trockenmischung in eine große Schüssel geben. Sojakerne dazu geben und mit einem Pürierstab ein paar Male (5-6 x) durch die Mischung gehen.



Bananen mit einer Gabel zu feinem Mus zerdrücken.


Bananen, Honig und das Ei in die Mischung geben und alles gut verrühren, bis eine feste und einheitliche Masse entstanden ist.


Nun ein Drittel der Masse in eine andere Schüssel umfüllen und mit dem Kakao gut verrühren.


Jetzt den Kakao-Teig auf das Blech geben und verteilen. Ein Blatt Backpapier darüber legen und mit einem Nudelholz festdrücken.


Jetzt den hellen Teig darüber geben, Backpapier auflegen und als zweite Schicht die Masse festdrücken.



Den braunen Zucker dünn darüber verteilen.

Blech in den Ofen geben. Backzeit ca. 30 Minuten.

Heraus nehmen und ca. 10 Minuten in der Form auskühlen lassen.


Die Masse mit dem Backpapier vorsichtig aus der Form heben und in Riegel schneiden.


Die Riegel auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. 



Anmerkungen:
- meine Freundin Anke brachte mich auf die Idee, das man ja auch Schoko-Bananen-Riegel zubereiten könnte und da ich ohnehin noch überreife Bananen hier liegen hatte, wurde die Idee gleich in die Tat umgesetzt :-)
- der Bananengeschmack kommt erst besonders gut am nächsten tag durch - wahrscheinlich muss nach dem Backen erst alles gut durchziehen
- mein Ding sind diese Riegel nun nicht, aber das liegt wohl auch daran, das ich persönlich Bananen auch nur esse, wenn sie noch einen leichten Grünstich haben :-P
- besonders mein Mittlerer ist ganz heiß auf diese Riegel und bezeichnet sie als "voll lecker"
- die Riegel sind schön fest und eignen sich auch gut zum Mitnehmen

Freitag, 6. September 2013

Power-Riegel


Zutaten:
500 g Lieblings-Müsli oder eine Mischung aus Haferflocken, Flakes, Nüssen oder Kernen)
100 g Honig
100 g Erdnussbutter (Erdnusscreme)
2 Eier
1 Prise Salz
3 EL Schokoladenblättchen

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein kleines Backblech oder eine entsprechende Form (ich habe ein Backblech, das ich halbieren kann Maße: ca. 27 x 26 cm) mit Backpapier auslegen.

Müsli oder Trockenmischung in eine große Schüssel geben.


Honig und Erdnussbutter zusammen erwärmen (auf dem Herd oder kurz in der Mikrowelle) und miteinander verrühren, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.



Die Masse in die Schüssel geben und gut unterrühren.

Zwei Eier mit Salz verquirlen, zur Müslimischung geben und ebenfalls gut unterrühren.


Schokoladenblättchen unterheben.


Die Masse auf das Backblech geben und verteilen. Ein zweites Blatt Backpapier darüber legen und mit einem Nudelholz darüber rollen, bis alles ebenmäßig festgedrückt ist.


Das Blech in den Ofen geben. Backzeit ca. 15-20 Minuten - wenn es beginnt zu duften und die Oberfläche goldbraun wird sollte man sie heraus holen. Ansonsten werden sie zu knusprig und lassen sich dann schlecht schneiden!


Wenn man das Blech aus dem Ofen geholt hat, darf es ca. 10 Minuten auskühlen auf einem Kuchengitter. Jetzt vorsichtig mit einem scharfen Messer oder einem Pizzaschneider Riegel schneiden.
Vollständig auskühlen lassen.

Erst nach dem Abkühlen die Riegel vom Blech nehmen (vorher brechen sie!).

In einer gut schließenden Dose aufbewahren.

Nährwertangaben für einen Power-Riegel (ca. 40 g):
169 kcal - 7 g Fett - 22 g Kohlehydrate (davon 9,1 g Zucker) - 4,6 g Protein - 2 g Ballaststoffe - 1,8 BE (Broteinheiten) - 9 mg Kalium - 3,3 mg Kalzium (und natürlich noch weitere Mineralstoffe und Vitamine in kleineren Anteilen)

Die Angaben sind ca. Angaben und variieren nach Verwendung einzelner Zutaten und Gewicht der einzelnen Riegel. 

Anmerkungen:
- dies war mein zweiter Versuch einen Energie-Riegel zu backen und das Ergebnis ist mehr als der Hammer!! Die Riegel schmecken unglaublich gut und ich musste die Kinder und mich selber schon fernhalten während des Abkühlens :-) Wahnsinnig lecker
- auch meinem Mann schmecken sie extrem gut
- als mein Mann anfing mit dem Radsport, deckte er sich zunächst einmal ein mit Müslis en masse.... Im Endeffekt isst er aber immer nur Minimengen (war wohl doch nicht so der Hit hehe) und ich habe hier ohne Ende Kartons herumstehen... Da ich Platz brauche in meinem Vorratsschrank entschied ich mich, das sich die angebrochenen Müslis doch sicher weiterverarbeiten lassen und für dieses Rezept wählte ich das Knupermüsli von Brüggen (ohne Rosinen), da ich es sehr passend fand
- die Kombination mit der Erdnussbutter schmeckt einfach genial und die Riegel sind eher knusprig und fest
- nicht nur für unterwegs, sondern auch einfach zum zwischendurch knabbern toll
- ich stehe ja überhaupt nicht auf solche Sachen, aber ich muss zugeben, das selbst ich davon kaum die Finger lassen kann :-)

Energie-Riegel I


Zutaten:
500 g Trockenmischung nach Wahl (z.B. Haferflocken kernig und zart, Nüsse aller Art, getrocknete Früchte, Kerne, Cornflakes etc.)
125 g Honig (alternativ Agavendicksaft oder auch Ahornsirup)
1 Apfel
1 Prise Jodsalz
2 EL Traubenzucker
2 Eiweiß

Zubereitung:
Backofen auf 150 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein kleines Backblech oder eine entsprechende Form (ich habe ein Backblech, das ich halbieren kann Maße: ca. 27 x 26 cm) mit Backpapier auslegen.

Zunächst die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermischen.


Honig darüber geben (zur besseren Verarbeitung kann man ihn vorher erwärmen, dann wird er flüssiger), den Apfel mit Schale darüber reiben, Salz und Traubenzucker dazu geben und alles gut verrühren, bis alles gleichmäßig vermengt bzw. überzogen ist.




Eiweiß sehr steif schlagen und unterheben.


Die Masse auf das Backblech streichen und gleichmäßig bis in die Ecken verteilen. Ein weiteres Blatt Backpapier darüber legen und mit einem einem Nudelholz darüber rollen, bis alles ebenmäßig aussieht.




Das Blech in den Ofen geben und 10 Minuten backen.

Blech herausnehmen und aus der Masse vorsichtig  Riegel schneiden - das klappt hervorragend mit einem Pizzaschneider.


Das Blech erneut in den Ofen geben und weitere 10 Minuten backen.

Aus dem Ofen holen und ca. 10 Minuten in der Form auskühlen lassen. Dann kann man die Riegel mitsamt dem Backpapier aus der Form heben und sie dann einzeln abheben und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.


Zur Aufbewahrung in eine gut schließende Dose packen. 

Anmerkungen:
- da mein Mann ja seit einigen Monaten aktiv Rad fährt und für unterwegs immer sogenannte (Fertig-) Energie-Riegel mitgenommen hat, die sehr teuer sind (und ich hasse es, wenn man sich Fertigzeugs kauft), war mein Ehrgeiz geweckt und ich habe mich einfach mal "schlau gemacht" und im Netz etwas gestöbert, um zu schauen, ob dies wirklich nötig ist. Siehe da... es gibt massig Rezepte für diese teuren (künstlichen) Riegel und ich dachte mir, das probieren wir doch mal aus :-) Außerdem gönne ich mir lieber "schöne" Sachen aus dem Drogeriemarkt ;-)
- vieles wiederholt sich in den Rezepten und ich habe hier mal eine Mischung ausprobiert, die wirklich gut ist und die auf den Geschmack meines Mannes abgestimmt wurde
- wichtig war es, das die Riegel, nicht wie bei den gekauften, nicht am Gaumen pappen und zu trocken sind, das sie in kurzer Zeit Energie liefern können, sättigend sind und das man sie gut transportieren kann
- durch das untergehobene Eiweiß werden die Riegel nicht ganz so fest und kompakt, was ebenfalls sehr angenehm ist
- da mein Mann keine Rosinen mag (auch bei getrockneten Früchten war er eher skeptisch), habe ich hier beim ersten Versuch zunächst einmal auf eine Zugabe von Trockenfrüchten etc. verzichtet. Wir sind uns aber beide einig, das auf jeden Fall etwas fruchtiges mit hinein muss :-) Also bitte auf jeden Fall daran denken!!
- ich habe für dieses Rezept als Trockenmischung folgende Kombination verwendet: 200 g bunte Nussmischung (grob gehackt), je 150 g Haferflocken kernig & zart
- beim nächsten Mal würde ich 100 g der Haferflocken durch z.B. kleingehackte Aprikosenstückchen ersetzen
- ich denke, das man diese Rezeptur jeder Zeit abwandeln kann, indem man halt die Fruchtsorten austauscht, Aromen wie z.B. Vanillemark oder Zimt dazu gibt, Schokostückchen etc.
- ob man die Riegel gut transportieren kann, wird sich die nächsten Tage noch zeigen - ich werde es dann entsprechend hier ergänzen
- man soll die Riegel bis zu 2 Wochen aufbewahren können, ich werde es im Auge behalten und Bescheid geben :-)

Hier noch eine kleine Übersicht der Vorzüge einzelner Zutaten (teilweise natürlich noch viel mehr, aber ich beziehe mich jetzt hier mal auf die wichtigsten Punkte):
Nüsse: 
- fettreiche Kraftpakete, deren Fettsäuren sich günstig auf die Blutfettwerte auswirken
- viele Nähr- und Mineralstoffe, Vitamine 
- Omega-3-Fettsäuren (besonders Walnüsse)
- Ballaststoffe
- Kohlenhydrate

Haferflocken:
- Eiweiß
- Kalzium
- Vitamine
- ungesättigte Fettsäuren
- Spurenelemente
- Mineralstoffe
- Ballaststoffe

Honig:
- schnelle Energie (Auffüllen der Reserven besser als herkömmlicher Zucker)
- Vitamine

Eiweiß (aus Eiern kann vom Körper zu 100% als körpereigenes Eiweiß umgewandelt werden):
- Proteine (Muskelaufbau)
- Vitamine
- Mineralien

Salz:
- regelt den Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalt im Körper

Trockenfrüchte:
- Vitamine (mehr als frische Früchte)
- Mineralstoffe
- Eiweiß
- Zucker geht nicht so schnell ins Blut
- langes Sättigungsgefühl



Dienstag, 3. September 2013

Snøfrisk - der besondere Frischkäse aus Norwegen

Das Frischkäse nicht gleich Frischkäse ist dürfte wohl jeder wissen und wir alle haben sicher so unsere eigenen Lieblinge in diesem Bereich. Die Auswahl ist natürlich auch nicht gerade klein!

Trotzdem möchte ich euch heute einen ganz besonderen Frischkäse ans Herz legen, der mich aufgrund vieler Kriterien überzeugen konnte und der sich, schon allein von seiner Zusammensetzung her, von den herkömmlichen Frischkäsesorten unterscheidet:

Snøfrisk - der Feinschmecker-Frischkäse aus Norwegen

Dieser Frischkäse unterscheidet sich dadurch, das er aus 80% Ziegenmilch und 20% Kuhsahne hergestellt wird. 
Jetzt werden sicher viele sagen: Ziegenmilch?? :-( Ja, richtig - auch ich war sehr skeptisch, liebe ich doch die sahnigen Kuhmilchsorten und bei Ziegenkäse konnte mich bisher noch keine Marke oder Sorte überzeugen :-)

Daher auch heute meine Empfehlung den Snøfrisk Frischkäse auszuprobieren, denn ihr werdet überrascht sein.

Der Käse stammt aus Norwegen, wo Kühe und Ziegen noch Gras fressen können in einer Umgebung, die frei ist von Umweltbelastungen. Snøfrisk ist frei von Konservierungs- und Geschmacksstoffen.

Dieser Frischkäse ist sehr cremig, etwas salziger im Geschmack als herkömmlicher Frischkäse und es gibt ihn in den Sorten naturell, Meerettich, rote Zwiebeln und Thymian oder Dill.

Ich erhielt die Gelegenheit 3 dieser Sorten auszuprobieren.




Als erstes wurden alle 3 Sorten natürlich pur ausprobiert. Hier war als erstes sehr auffällig, das dieser Frischkäse am besten schmeckt, wenn man ihn auf dunklem Brot, Toast oder Crackern genießt. Es sollte also schon etwas herzhafter sein :-)
Ich werde euch jetzt auch hier nicht langweilen mit Fotos von Broten, die ich damit ausprobiert habe... Das könnt ihr mal schön selber testen :-)

Optisch fiel mir auf, das man wohl etwas aufpassen muss, wenn man die praktischen kleinen Dosen wieder verschließt, denn egal ob naturell, Meerrettich oder auch rote Zwiebel plus Thymian... man sieht kaum einen Unterschied, denn die zusätzlichen Zutaten sind sehr sehr fein darin verarbeitet und sie gehen eine gleichmäßige Verbindung ein miteinander. Man schmeckt sie, aber man sieht sie kaum - also muss man schon gut aufpassen, das man die Deckel nicht verwechselt, wenn man mehrere Sorten gleichzeitig auf dem Tisch hat :-)



Nun galt es, für diesen Bericht ein Rezept mit anzuführen und ich habe lange überlegt... Ok, ein herzhaftes Gericht wäre nicht das Problem gewesen, da Snøfrisk sich ja durch seine leicht salzige Note dafür anbietet, aber wie ihr mich inzwischen alle kennt, wäre mir das zu einfach gewesen :-)

Ich entschied mich also für Pflaumen Cupcakes, denn in meinem Rezept kommen nicht nur jede Menge Gewürze aller Art vor, im Frosting steckt auch Salz (nicht nur eine Prise) und ich dachte mir, das ich doch dann sicherlich die Salzmenge reduzieren könnte, denn er Snøfrisk Frischkäse ist ja von Haus aus schon etwas salziger im Geschmack.

Gedacht und ausgeführt und hier mein Ergebnis:


Leckere, würzige Pflaumen Cupcakes mit einem ebenso würzigem Topping. Ich muss dazu sagen, das ich auch beim Frosting sehr positiv überrascht war, denn beim Aufschlagen dachte ich erst, das ein topping etwas sehr weich wäre und ich hatte Bedenken, das es sich später gut spritzen lassen würde. Je länger ich es aber Aufschlug (Puderzucker musste ja nach und nach zugegeben werden), desto fester wurde es und auch "fluffiger"!

Das Endergebnis war also ein spritzfähiges, lockeres Frosting, was sich auch im Nachhinein als das beste Frosting herausstellte, das ich je zubereitet habe. Normalerweise sollte man Cupcakes, wenn sie gekühlt aufbewahrt wurden, immer ca. 30 Minuten vor Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen. Nicht zuletzt, da ein Buttercremefrosting häufig zu fest ist im gekühlten Zustand.
Nicht so mein Snøfrisk Frosting - auch direkt aus dem Kühlschrank war es locker und eher weich. Es erinnert auch eher ein wenig an Sahne. Ob es am Sahneanteil im Snøfrisk liegt??! Auf jeden Fall perfekt!

Nun könnt ihr den Snøfrisk Frischkäse aber auch mal selber ausprobieren und dafür empfehle ich euch die Kühltheke eines gut sortierten Supermarktes (z.B. REWE), denn dort erhält man ihn für ca. €2,79. 

Keine Angst, ihr werdet wirklich begeistert sein, denn ich kann nun guten Gewissens sagen, das es durch Snofrisk jede Menge überraschte Gesichter in meiner Umgebung gab, nachdem ich verriet, das es sich hierbei um Ziegenfrischkäse handelt :-) Ziegenkäse war vorher immer ein Thema, wo die meisten Freunde und Bekannte doch ein wenig die Nase rümpften und meinten, das sie ihn nicht mögen würden :-) Ich selbst kann mich dabei auch nicht ausschließen :-)

Snøfrisk verdient zurecht den Beinamen "für Feinschmecker"!


Samstag, 31. August 2013

Pflaumen Cupcakes


Zutaten:
Teig:
175 g Mehl
0,5 TL Backpulver
0,5 TL Natron
60 g Zucker, weiß
60 g brauner Zucker
1 Prise Salz
85 g Butter oder Margarine, weich
1 Eier
175 g Joghurt, natur
je eine Prise Zimt und Muskatnuss
0,5 TL Kardamom
1 TL Vanillezucker
200 g Zwetschgen, klein gewürfelt

Frosting:
60 g Butter, Zimmertemperatur
200 g Frischkäse, natur
3 EL Pflaumenkonfitüre (fein püriert)
250 g Puderzucker
1/4 TL Salz

1-2 Zwetschen in feine Streifen geschnitten zur Dekoration

Zubereitung:
Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden.

Fett mit Zucker, Salz und Vanillezucker mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen.


Ei unterrühren und dann Joghurt und die Gewürze.


Mehl, gemischt mit Natron und Backpulver ebenfalls unterrühren.

Die klein gewürfelten Pflaumenstückchen unterheben.


Den Teig in die Muffinförmchen geben. Die Förmchen sollten zu ca. 3/4 gefüllt sein.

Blech in den Ofen schieben. Backzeit ca. 15 Minuten - die Muffins sollten eine schöne braune Oberfläche haben. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Für das Frosting Butter und Frischkäse schaumig aufschlagen.


Dann die Pfaumenkonfitüre unterrühren und dann nach und nach den gesiebten Puderzucker unterrühren. Rühren, bis die Masse schön fluffig geworden ist.
Anfangs sieht es so aus, als ob die Masse zu weich wäre, aber nach einigen Minuten erkennt man gut, das sie langsam spritzfähig wird - also keine Panik, einfach weiter rühren :-)


In einen Spritzbeutel füllen und die Muffins damit verzieren. Zum Schluß mit den Obstspalten dekorieren.


Anmerkungen:
- ein sehr leckeres Rezept - durch die Gewürze bekommen diese Cupcakes ein unvergleichliches Aroma
- eines der wenigen Frostings, die selbst durch das Kühlen im Kühlschrank sehr weich bleiben. Man muss die Cupcakes (wenn man sie im Kühlschrank aufbewahrt) nicht erst einige Minuten draußen stehen lassen, sondern man kann sie sofort verzehren
- ich hatte für die Cupcakes folgenden Frischkäse verwendet: Snøfrisk - er ist etwas salziger als herkömmlicher Frischkäse, aber sehr cremig und lecker. Hierbei habe ich dann wohl die Salzangabe im Frosting reduziert!