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Mittwoch, 4. Januar 2017

Marmorkuchen



Zutaten:
250 g Butter oder Margarine
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prose Salz
4 Eier
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
125 ml Milch
50 g gehackte Mandeln
50 g Blockschokolade (fein gerieben)
40 g Backkakao
2 EL Rum
6 EL Milch

2 EL Puderzucker

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Napfkuchen- oder Guglhupfform fetten.


Butter/Margarine in einer Schüssel mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen.

Zucker, Vanillezucker und Salz mischen und eßlöffelweise einrühren.


Die Eier einzeln unterrühren.


Mehl und Backpulver mischen und im Wechsel mit der Milch unter den Teig rühren.



Ca. 1/3 des Teiges abnehmen und beiseite stellen.


Unter den verbleibenden Teig die Mandeln mischen.

Dann in das abgenommene Teigdrittel Rum, Milch, geriebene Schokolade und Kakao einrühren.


Zunächst die Hälfte des hellen Teiges in die Backform füllen und glatt streichen.
Dann folgt auf gleiche Weise das Einfüllen des Schokoteiges. Zuletzt dann den restlichen hellen Teig darüber verteilen und glatt streichen.




Mit einem Stäbchen oder einer Gabel nun spiralförmig durch den Teig gehen, damit die Marmorierung erfolgt.



Die Form auf die unterste Schiene in den Ofen stellen. Backzeit rund 90 Minuten.
Den Kuchen heraus nehmen und ca. 10 Minuten in der Form etwas abkühlen lassen. Dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.


Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, wird er noch mit Puderzucker bestäubt.



Anmerkungen:
- Wie ich ja bereits angekündigt habe, werde ich in diesem Jahr einige Kuchenklassiker hier aufnehmen und dieser Marmorkuchen ist quasi der Startschuss. Ich habe hier etliche uralte Backbücher, in denen sich wirklich tolle Rezepte befinden. 
- Dieses Rezept stammt aus einem Backbuch von 1976 "Backen leicht & lecker" (Lingen Verlag)       
- Normalerweise besteht mittlerweile ein Marmorkuchen aus einfachem Rührteig, wobei ein Teil halt mit Kakao oder Schokolade versehen wird. Mir gefiel die Variation mit den Mandelstückchen sehr gut.
- Ein einfaches, aber sehr leckeres Rezept. Der Kuchen ist schön saftig und die Mandelstückchen ergeben einen tollen Geschmack, dann noch der Schokoteig...sehr, sehr gut :-)

NACHTRAG:
Auch wenn der Kuchen sehr gut schmeckt, musste ich heute (am zweiten Tag) feststellen, dass er doch schon beginnt recht trocken zu schmecken. Er war gut in Alufolie verpackt, aber dennoch fand ich ihn heute nicht mehr sooo toll! Beim nächsten Mal werde ich dann doch wieder mein Grundrezept für Rührteig als Basis nehmen


Sonntag, 9. September 2012

Marmorkuchen mit Stevia


Zutaten:
125 g Butter oder Margarine (weich)
2 Eier
3 EL Zucker
16 Tropfen Stevia flüssig
1/2 Fläschchen Vanillearoma
1/2 Fläschchen Rumaroma
1 Prise Salz
250 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
80 ml Milch

1 EL Backkakao
1 EL Milch

Zubereitung:
Fett und Eier gut mit dem Handrührgerät miteinander verrühren, bis eine einigermaßen gebundene Masse entstanden ist. (Im Originalrezept steht "schaumig schlagen, aber dies funktioniert nicht wirklich!).



Die Aromen, Salz, Zucker und Stevia zufügen und gut unterrühren.



Dann Mehl, vermischt mit Backpulver, im Wechsel mit der Milch untermischen. Dies sollte wirklich sehr schnell passieren, da der Teig wahnsinnig schnell zäh wird und sich an den Rührstäben "hoch zieht".




Eine Backform (ich habe hierfür eine Rohrbodenform in 20 cm Größe genommen) fetten und nach Bedarf mehlen oder mit Paniermehl ausstreuen und zweidrittel des Teiges hinein füllen.



Das letzte Teigdrittel zügig mit dem Backkakao und der Milch verrühren und ebenfalls in die Backform füllen. Für ein Marmormuster wird der Teig mit einer Gabel "verwirbelt" und dann die Oberfläche vorsichtig glatt gestrichen.





In den Backofen geben (vorgeheizt 180 Grad) und ca. 35 Minuten backen.



Herausnehmen und ca. 5 Minuten auf einem Kuchengitter in der Form stehen lassen. Dann herauslösen und vollständig auskühlen lassen.




Anmerkungen:
- nach etlichen Versuchen mein erstes Steviarezept, das mich "zufrieden" gestellt hat und was auch meiner Familie schmeckte
im Originalrezept wird ausschließlich Stevia verwendet (in Granulat- bzw. Pulverform), aber so ganz ohne Zucker schmeckte uns der Kuchen überhaupt nicht!
- nachdem ich einige Recherchen angestellt hatte und immer wieder darauf aufmerksam gemacht wurde, das bei reinen Steviakuchen IMMER ein steviatypischer Geschmack bleiben würde, probierte ich den Tip aus, das es zu völlig anderen Ergebnissen kommt, wenn man den Zucker nur zu einem teil durch Stevia ersetzt
- ich muss sagen, das auch hier wieder im hinteren Gaumenbereich ein leichter Nachgeschmack verbleibt, den ich schlecht definieren kann: eher süßlich, nicht allzu unangenehm und irgendwie erinnert er mich an eine Art Süßstoff!?
- in etlichen Standard-Marmorkuchenrezepten beträgt die reguläre Zuckermenge zwischen 80 und 125 g Zucker. Ein EL Zucker entspricht ca. 15 g und somit habe ich knapp 45 g Zucker genommen, was wirklich wenig ist für solch einen Kuchen!
- bei meinen ganzen Backversuchen mit Stevia flüssig, war dies wirklich mein allererstes Rezept, das von allen positiv angenommen wurde und ich kann mir auch gut vorstellen, dieses rezept als Grundlage für Cake Pops zu nutzen, die ja meist durch die Buttercreme jede Menge Puderzucker enthalten und dies ist natürlich ein Weg, um einiges zu "verschlanken"
- ich kann aber auch nur jedem raten, seine eigenen Versuche durchzuführen, denn nicht zuletzt ist die Wahl des Steviaproduktes sehr ausschlaggebend. Ich persönlich bin bisher nur überzeugt worden durch dieses Stevia, denn  hierbei ist die Handhabung recht simpel und man hat weder einen bitteren, noch lakritzähnlichen Nachgeschmack
- da ich Stevia aufgrund eines Produkttests ausprobiert habe und wie weiterhin meine Erfahrungen damit waren, könnt ihr hier nachlesen

Freitag, 20. April 2012

Grundteig Rührteig (für Kuchen, Muffins & Co)



Zutaten:
350 g Butter oder Margarine
350 g Zucker
6 Eier
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver 
50 ml Milch oder Saft

je nach Geschmackswunsch weitere Zutaten wie Aromen, Schokoblättchen, Fruchtstücke, Rosinen etc. 

Zubereitung:
Fett mit Zucker weißschaumig aufschlagen.


Die Eier einzeln unter rühren bis eine gebundene Masse entstanden ist.


Das Mehl mit dem Backpulver mischen und im Wechsel mit der Flüssigkeit in 2 Portionen unter den Teig rühren.


Je nach weiterer Verarbeitungsart den Teig auf ein Blech streichen, in eine Kuchenform geben oder in Muffinförmchen füllen.


Im vorgeheizten Backofen (200 Grad Ober-/Unterhitze) ca. 30 Minuten backen. Muffins oder kleinere Formen entsprechend kürzer (ca. 15-20 Minuten). Die Oberfläche sollte goldbraun sein und bei der Stäbchenprobe darf kein Teig mehr am Holzstäbchen kleben.


Das Rezept reicht für ein Backblech oder 2 Kastenformen oder auch für rund (je nach Größe) 30-36 Muffins.

Anmerkungen:
- dies ist mein absolutes Lieblingsrezept für sämtliche Arten von Rührkuchen
- schnell und einfach und vor allem gelingsicher
- der Teig ist recht fetthaltig, aber dadurch bleiben die Gebäckstücke sehr lange frisch und saftig. Bsp. Muffins in einer gut schließenden Dose schmecken auch noch nach 4-5 Tagen
- ich nehme dieses Rezept auch gerne für meine Motivtorten, da er sich hervorragend schneiden und in Form bringen lässt
- alles ist mit diesem Teig möglich: Zitronenkuchen, Kuchen mit Schokostückchen, Marmorkuchen, Apfelkuchen etc. Man kann nach belieben weitere Zutaten hinzufügen
- halbes Rezept reicht für eine Spring- oder Rohrbodenform

Hier mal ein paar Beispiele, wofür ich den Teig als Grundlage genommen habe:

Yomoy Kuchenform 


Kava Dolce Kollektion by Günthart







Sonntag, 30. Oktober 2011

Nuss-Marmorkranz mit Früchten



Zutaten:
250 g  Butter oder Margarine
250 g Zucker
5 Tropfen Vanillearoma
1 Prise Salz
5 Eier
250 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
100 g gemahlene Haselnüsse
1 gestrichener TL Zimt
1 TL Back-Kakao
7 EL Milch
2 kleine Äpfel
2 kleine Birnen

Guss:
100 g Puderzucker
etwas Milch (tropfenweise)

Zubereitung:
Das Fett mit dem Zucker, dem Salz und dem Vanillearoma schaumig rühren. Dann die Eier einzeln unterrühren.


Rühren bis eine gebundene Masse entstanden ist und dann das Mehl, gemischt mit dem Backpulver, in 2 Portionen unterrühren.


Den Teig halbieren und unter eine Hälfte die Haselnüsse,die Milch, den Zimt und den Kakao rühren.


Den Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Springform mit Rohrbodeneinsatz fetten und mehlen. 


Den Teig abwechselnd in die Form geben und glatt streichen.


Äpfel und Birnen schälen und, je nach Größe, halbieren oder vierteln und entkernen.



Die Birnen dabei evtl. etwas "einkürzen".


Die Obststücke in den Teig drücken.


Die Form in den Ofen schieben und ca. 50 Minuten backen. Herausnehmen und 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. 


Vorsichtig aus der Form lösen und ganz auskühlen lassen.

Den Puderzucker in eine Schüssel sieben und mit der Milch zu einem dünnflüssigen Guss verrühren. Den Kuchen damit bestreichen und trocknen lassen.




Anmerkungen:
- das Rezept stammt im Original aus der Zeitschrift "kochen & genießen Spezial - Torten Hits No. 9" (März 2009) und eigentlich waren nur Äpfel im Rezept enthalten
- ich habe das Rezept mit etwas weniger Zucker nachgebcken plus Kakaopulver
- ich habe mich für Äpfel und Birnen entschieden, da ich gerne mal mit Birnen backen wollte - der Rest meiner Familie war eher skeptisch und verlangte halt nach Äpfeln :-)
- gerade probiert und für gut befunden :-) Saftig und lecker