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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Halloween Last-Minute-Deko-Ideen

Wie jedes Jahr freuen sich meine Jungs wie wild auf den 31.10. denn dann heißt es wieder "Halloween! :-)

Ja, bei uns in der Siedlung ist dieses Datum inzwischen wichtiger als das St. Martinsfest, denn egal wie alt die Kinder sind, sie haben alle wesentlich mehr Spaß am Verkleiden als am "Laterne tragen und singen"! Logisch, ist ja auch viel lustiger und schöner wild von Tür zu Tür zu laufen und laut "Süßes sonst gibt´s Saures" zu rufen ;-) Ich kann es schon gut nachvollziehen!

Ok, Mama steht ja auch auf die gesamte Deko und kann auch im Lebensmittelbereich mal wieder richtig kreativ werden :-P Ich habe ja nicht umsonst diesem "Festtag" eine eigene Kategorie gewidmet!

Nun ja, immer die gleiche Dekoration ist ja auch langweilig und durch Pinterest kam ich an einem regnerischen nachmittag auf die Idee meine Jungs mal wieder mit Bastelkram zu beschäftigen. ies ist bei meinen "Großen" schon nicht mehr ganz so einfach... aber ich habe ihnen einfach mal ein paar Ideen gezeigt und schnell waren sie begeistert.

Das Schöne daran ist, das man mal eben schnell mit wenig Materialien wirklich tolle Sachen machen kann und ich zeige euch heute einfach mal, was so alles möglich ist:

Gespenster / Kürbisfratzen:

Diese Idee ist ruck-zuck umgesetzt und eignet sich selbst schon für die Allerkleinsten.

Man benötigt weiße Pappteller, Toilettenpapier, flüssigen Kleber und etwas Geschenkband & Tesa.

Für die Gespenster habe ich einfach nur Gesichter mit Wasserfarbe aufmalen lassen.
Dann einfach ein paar Toilettenpapierstreifen (unsere waren ca. 4-5 Blatt lang) auf die Rückseite mit dem flüssigen Kleber befestigen. Als Aufhänger oben ein Stück Geschenkeband mit einem Streifen Tesafilm befestigen und fertig ist das Gespenst, das sich hervorragend an Fenster oder Terrassentüren hängen lässt.

Für die Kürbisfratzen durfte unser Mini seinen Pappteller orange anmalen und nachdem Trocknen habe ich dann die "Fratze" ausgeschnitten. Wie beim Gespenst Toilettenpapierstreifen und Aufhänger anbringen...fertig. 
Für die Perfektionisten... Wer beide Seiten gleich haben möchte, malt zwei Teller gleich an (Unterseiten) und klebt sie nachher aneinander. Meinen Jungs war das zuviel :-) Sie wollten  gleich das nächste ausprobieren :-)

schöne und einfache Kinderdeko :-)
Und hier dann die gewünschte Deko meiner Jungs...





Fledermäuse:
Hierfür benötigt man leere Toilettenpapierrollen, schwarzes Tonpapier, Wasserfarbe, Flüssigkleber, weißes Papier und etwas rote Farbe oder rotes Tonpapier.

Zunächst werden die Toilettenpapierrollen schwarz angemalt und dürfen trocknen.
Für die Flügel habe ich mir aus dem Internet eine Vorlage ausgedruckt und aus dem schwarzen Tonpapier Flügel ausgeschnitten.




Aus weißem Papier habe ich spitze Zähne ausgeschnitten und aus dem "Verschnitt" des schwarzen Papier Ohren.


Rollen trocken? Weiter geht es :-) Ohren ankleben. Ich hatte noch rote Acrylfarbe im Keller und habe damit Augen und Mund aufgemalt (alternativ kann man das natürlich auch mit Papier machen).
Dann noch Zähne und Flügel ankleben und fertig ist die Fledermaus!
Meine Jungs hatten so viel Spaß daran, das sie gleich 5 Stück machen wollten :-)



Schwarze Katze:
Pappteller, Wasserfarbe, Flüssigkleber, rote und grüne Farbe (ich bevorzuge Acrylfarbe, weil sie gut deckt), etwas schwarze Tonpapierreste

Den Pappteller schwarz anmalen und trocknen lassen (Rückseite).
Den Teller, wie auf dem Foto zu sehen ist, ausschneiden.


Aus dem breiten Stück einfach am Rand zwei Ohren ausschneiden.

Kopf und Schwanzstück am Körper ankleben.

Aus dem Tonpapier die Schnurbarthaare schneiden.

Mit der roten und grünen Farbe Augen und Nase aufmalen - trocknen lassen. Dann mit der schwarzen Farbe noch Pupillen in das Grün malen und die Schnurbarthaare ankleben - fertig ist die Katze :-)



Natürlich darf auch die richtige Beleuchtung nicht fehlen und dafür haben wir im vergangenen Jahr bereits für draußen diese Lichter hergestellt.
Mumienlichter:

Vorratsgläser, Verband und einen schwarzen Edding

Man umwickelt die Gläser einfach nur mit Verband und malt zwei schwarze Augen auf :-)



Und zum Schluß noch meine Lieblings-Deko für die Hecke in der Einfahrt/den Garten...

Leuchtende Augen:

Toilettenpapierrollen und Leuchtsticks (Knicklichter)

In die Toilettenpapierrollen schneidet man mit einer spitzen Schere Augenpaare hinein (wer nur die langen Lichter bekommt, muss zwei Rollen aneinander kleben mit Tesafilm).

Wenn es dann soweit ist knickt man die Lichter und schiebt sie in die Rollen (evtl. auch noch mal mit Tesa fixieren). In eine Hecke gesteckt und schon starren die Augen in leuchtenden Farben :-) Dies war DER Hingucker im letzten Jahr :-) Leider war es sehr schwer diese Eindrücke originalgetreu festzuhalten, aber ich hoffe, das ihr trotzdem alles erkennen könnt :-)


Mittwoch, 30. Oktober 2013

Halloween Cupcakes


Zutaten:
1 Grundrezept Rührkuchen für ein Backblech
3 EL (Back-) Kakao

Backblech für "normale" Muffins und ein Blech für Minimuffins

250 g Puderzucker
1 Packung Lakritzschnecken
Schokoladenstreusel
Speisefarben in orange, lila
Marzipan (orange und grün, ansonsten entsprechend Speisefarbe zum Einfärben)
ein paar Salzstangen
weißer Fondant (z.B. Reste)
Schokoladenkuvertüre

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Teig nach Anleitung anrühren. In zwei Hälften teilen und eine Hälfte mit dem Kakao verrühren.

Muffinbleche mit Papierförmchen auskleiden und den Teig hinein füllen. Ich habe je Blech immer eine Hälfte dunklen und eine Hälfte hellen Teig verwendet.



Nach Anweisung backen, herausnehmen und auskühlen lassen.

Puderzucker sieben und nach Wunsch in verschiedene Schälchen geben und mit verschiedenen Speisefarben und etwas Wasser zu dickem Zuckerguß anrühren. Abgedeckt beiseite stellen.

Spinnen-Cupcakes

Hierfür habe ich die Schoko-Mini Muffins verwendet. Das Papier von den fertigen Küchlein abziehen und die Kuvertüre schmelzen.

Schokostreusel in ein Schälchen geben.

Die Muffins kopfüber in die flüssige Schokolade tauchen und gut abtropfen lassen. Dann die Schokostreusel darüber verteilen. Beiseite stellen zum Trocknen.


Lakritzschnecken abrollen und die Stränge auseinander ziehen. Aus den einzelnen Schnüren die Beine schneiden: 8 Stück pro Spinne.


Nun mit Hilfe eines Schaschlikstäbchens in jeden Minimuffin vorsichtig auf beiden Seiten jeweils 4 Löcher einstechen. Nicht zuweit, sonst zerbrechen die Muffins :-) Ja, das ist Friemelarbeit, aber es kommt noch besser :-)
Nun die Lakritzbeinchen in die Löcher stechen. Zum Schluss kann man noch die Augen mit Zuckerguß (Farbe nach Wunsch) aufsetzen.


Fertig ist die Armee der Spinnen :-)



Gespenster Cupcakes

Für die Gespenster Cupcakes habe ich "normalgroße" Muffins großzügig mit Zuckerguß bestrichen und jeweils einen Minimuffin (ohne Papierförmchen) mittig aufgesetzt.

Dann aus weißem Fondant kleine Kugeln geformt und diese auf der Arbeitsplatte mit einem Teigroller zu ungleichmäßigen Kreisen ausgerollt.
Diese Kreise habe ich dann über die Minimuffins gelegt.


Mit flüssiger Kuvertüre Gesichter aufgemalt und schon sind die Gespenster einsatzbereit :-)



Hexenbesen

Diese sind recht schnell gemacht und sehen doch sehr eindrucksvoll aus.
Man nehme Muffins und bestreiche sie mit Zuckerguß (ich fand lila sehr passend).

Für die Besen habe haselnussgroße Kugeln aus orangefarbenem Marzipan geformt und diese durch meine Knoblauchpresse gedrückt - so erhält man schnell und einfach die Borsten.

Vorsichtig abnehmen und an einem Ende ein Stück Salzstange hinein stecken. Vorsichtig das Marzipan um die Salzstange festdrücken.
Die fertigen Besen auf den noch feuchten Zuckerguß setzen und schon habt ihr Hexenbesen Cupcakes :-)

Leider habe ich an dieser Stelle vergessen Fotos zu machen von den Zwischenschritten :-( Diese werden aber schnellstmöglich nachgereicht, aber ich denke, das ich es schon einigermaßen gut erklären konnte und ihr euch auch so vorstellen könnt, wie einfach es funktioniert :-)



Mumien Cupcakes

Auch hier schulde ich euch noch ein paar Fotos der Zwischenschritte, aber versprochen... die Mumien sind gaaaanz einfach :-)

Man nehme seine Muffins und bestreiche sie mit Puderzucker.

Dann wird weißer Fondant dünn ausgerollt und in Streifen geschnitten.

Die Fondantstreifen versetzt auf den Zuckerguß drücken.

Augen aufmalen (mit Zuckerguß) oder aus Marzipankügelchen aufdrücken (so habe ich es hier gemacht).

Schon sind die Mumien fertig :-)


Aus meinen restlichen Muffins habe ich Kürbisgesichter gemacht:

Muffins mit orangefarbenem Zuckerguß bestreichen und trocknen lassen.
Augen,Nasen und Münder mit Schokoladenkuvertüre aufmalen und schon ist die Halloween Parade komplett :-)




Anmerkungen:
- eine bunte Parade Cupcakes passend zu Halloween aus nur einem Rezept zubereitet
- meine Speisefarben beziehe ich von funfood4you, wo es eine tolle Auswahl an qualitativ hochwertigen Farben gibt. Auch Marzipan in vielen Farben kann man dort kaufen und noch so wahnsinnig viel mehr :-)
- diese Cupcakes hatte ich zum Geburtstag meines Sohnes gebacken und sie dienten praktisch als Vorlauf zu Halloween :-)
- die Spinnen sind doch sehr zeitaufwendig, aber die anderen Kreaturen sind schnell und einfach zuzubereiten
- ideal auch für Kindergeburtstage
- auch perfekt um Reste wie Marzipan und Fondant verwerten zu können

Dienstag, 30. Oktober 2012

Schokoladen-Fledermäuse

 

Zutaten:
(Mini-) Schokoladenriegel nach Geschmack
dunkle Schokolade
weiße Schokolade (alternativ Zuckerguss)
evtl. roten Zuckerguss (nach Wunsch)

Backpapier & Zahnstocher

Zubereitung:
Zunächst die dunkle Schokolade schmelzen und etwas davon auf das Backpapier gießen (wie ein großer Tropfen). Mit einem Teelöffel Fledermausflügel an beiden Seiten formen.


Den Schokoladenriegel in der Mitte als Körper etwas andrücken. Trocknen lassen.

Die weiße Kuvertüre ebenfalls schmelzen (oder Zuckerguss anrühren) und mit einem Zahnstocher vorsichtig Augen und Zähne aufmalen.


Wer mag, kann (wie ich es gemacht habe) auch noch die Flügel verzieren. 


Gut trocknen lassen und dann vorsichtig vom Backpapier abheben.



Anmerkungen:
- durch eine Freundin wurde ich auf diese Idee aufmerksam gemacht und ich fand sie auf diesem Blog! An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Anke, die mir den Link geschickt hat und auch an Sabrina für die klasse Idee
- ich habe auf die Schnelle keine Mini-Schokoladenriegel bekommen und habe "normal" große genommen. Diese einfach durchschneiden und das angeschnittene Ende kurz in die dunkle Schokolade tauchen
- ich habe diese Fledermäuse tatsächlich nach Vorgabe gemacht mit einem Teelöffel, aber es gibt noch eine andere Möglichkeit, die mir einfiel, als ich später überlegte, was ich denn noch morgen für einen ganz kleinen Zwerg zaubern könnte...

Der Mini liebt alles, was am Stiel ist und Äpfel kann er noch nicht im Ganzen essen, er sollte aber auch, wie die anderen Kids, etwas typisch halloweenmäßiges bekommen :-) Hier meine Idee, wie man die Fledermäuse noch gestalten kann bzw. wie man auch etwas für die ganz kleinen zaubern kann :-)

Eine kleine Banane halbieren, auf einen Holzspieß stecken und mit der braunen Schokolade überziehen und trocknen lassen. Für die Fledermaus werden Flügel benötigt, aber durch das Gewicht der Banane muss die Schokolade dicker werden (aber sie soll ja nicht auseinander laufen). Ich habe mein neuestes Lieblingsgerät (eine Einwegspritze) mit der flüssigen Schokolade gefüllt und so die Konturen der Flügel auf das Backpapier aufgetragen. Das noch einmal wiederholt und den "Innenraum" mit Schokolade ausgefüllt. Banane mit Stiel als Körper eingedrückt und weiter wie oben.


Die andere Bananenhälfte habe ich mit weißer Schokolade überzogen und zum Gespenst dekoriert :-)




Süße Geister


Zutaten:
2 Eiweiß
100 g feinster Backzucker
einige Tropfen Zitronensaft

etwas Kuvertüre und ein Zahnstocher zum Verzieren

Zubereitung:
Das Eiweiß mit dem Handrührgerät sehr steif schlagen, bis ein Messerschnitt zu sehen ist.


Nun löffelweise den Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen, bis das der Zucker sich vollständig aufgelöst hat und sich glänzende Spitzen bilden beim Herausziehen der Rührstäbe.


Den Backofen auf 100 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Baisermasse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und kleine Geister auf das Blech spritzen. Dafür kreisförmig die Baisermasse aufspritzen und zum Abschluss die Lochtülle hochziehen, so das sich kleine Spitzen bilden.


In den Ofen geben (unterste Schiene) und ca. 1,5 Stunden im Backofen lassen. Dann den Ofen ausschalten und die Geister vollständig im Ofen erkalten lassen. Dabei einen Topflappen oder einen Stiel eines Rührlöffels zwischen Backofen und Ofentür klemmen, damit die restliche Feuchtigkeit abziehen kann.

Herausnehmen und die Kuvertüre schmelzen.


Mit einem Zahnstocher Augen und Mund aufmalen und trocknen lassen.

Aufbewahrung bis zu 2 Wochen in einer gut schließenden Dose. 

Anmerkungen:
- diese Idee hatte ich in den letzten Wochen häufiger gesehen und sie gefiel mir sehr gut, da ich an Halloween den Kids selbstgemachte und passende Süßigkeiten geben wollte und so hab ich dann mal heute noch schnell diese kleinen Geister "gezaubert"
- in manchen Rezepten kommt Zitronensaft hinein, in manchen nicht; in manchen "normaler" Zucker, in anderen Puderzucker - ich hatte den backfeinen Zucker noch hier und im Nu war der Eischnee fertig
- eine schnelle und süße Idee und ich bin gespannt, was die Kids morgen sagen werden :-)
- das Rezept hat bei mir 25 kleine Geister ergeben
-ideal für Halloween oder auch Kindergeburtstage (Gespensterpartys)

Samstag, 27. Oktober 2012

Pan de Muertos (Brot der Toten)




Zutaten:
Brotteig:
450 g Mehl + 30 g
170 g Zucker + 1 EL
0,5 TL Salz
1 TL Zimt (optional)
1 TL Anis gemahlen (optional)
Schale einer unbehandelten Orange (optional)
0,5 EL Trockenhefe
240 ml Milch
3 Eier (Gr.L)
115 g Butter

1 Eigelb und Zucker

Zubereitung:

Für den Teig (Vorteig) zunächst die Milch erwärmen und mit einem EL Zucker, Hefe, 30 g Mehl und Orangenschale gut verrühren und abgedeckt ca. 30 Minuten stehen lassen.


Die 3 Eier mit einem Schneebesen hinein rühren.


In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Salz, Anis und Zimt mischen. Die Milchmischung zugeben und vermengen (anfangs sehr klebrig).Sollte der Teig viel zu stark kleben, kann man noch etwas Mehl zufügen. Dann folgen 10 Minuten Ruhezeit für den Teig. Danach die Butter (ich habe sie zerlassen und abkühlen lassen) zufügen und kneten, bis die Butter vollständig eingearbeitet ist.

Alternativ kann man natürlich auch, wie ich, die Teigknetfunktion seines Brotbackautomaten nutzen und nach der Vorteig-Wartezeit alles zusammen hinein geben.


Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er das doppelte an Volumen erreicht hat. Das kann bis zu 2 Stunden dauern.

Den Teig gut durchkneten, ein knappes Drittel an Teig abnehmen und dieses Drittel in 6 kleinere Kugeln formen. Den restlichen Teig zu einer großen Kugel formen.


Die große Teigkugel auf ein Backblech (mit Backpapier belegt) setzen.

Aus 5 kleinen Kugeln jeweils Rollen formen, die 2 Verdickungen haben (diese sollen die "Knochen" darstellen) und dann auf der großen Kugel gleichmäßig anbringen.


Zuletzt die letzte kleine Kugel mittig obenauf platzieren. Das Brot nun abgedeckt (ich schiebe es in eine Plastiktüte und puste sie auf) ca. 1 Stunde an einem Warmen Ort erneut gehen lassen.

Den Ofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Das Brot mit Eigelb bestreichen und für 20 Minuten in den Ofen schieben.


Noch einmal heraus holen, erneut mit Eigelb einpinseln und dünn mit Zucker bestreuen.
Dann wieder zurück in den Ofen schieben und noch mal ca. 20 Minuten backen. 


Es ist fertig, wenn es beim Klopfen auf der Unterseite hohl klingt. Mit dem Backpapier vom Blech auf ein Kuchengitter ziehen (es ist sehr weich) und auskühlen lassen.


Anmerkungen:
- dieses Brot gibt es in Mexiko immer zu Allerseelen und es wird mit auf den Friedhof genommen zu den Verbliebenen
- es wird zu Ehren der Verbliebenen gebacken und entweder frisch verzehrt oder auf Altären abgelegt
- an dieser Stelle ein "Danke" an Heidi, die so freundlich war und mir ein paar Infos hat zukommen lassen, da sie selber lange Zeit in Mexiko gelebt hat und diesen Brauch noch von dieser Zeit her kannte.
- im Norden von Mexiko wird dieses süße Brot (es ist eher eine Mischung zwischen Brot und Kuchen) mit Eigelb und Zucker bestreut gebacken und im Süden eher mit einer Art Zuckerguß mit Orangensaft
- in Mexiko wird Allerseelen wohl eher auf dem Friedhof gefeiert, was für uns hier natürlich etwas befremdlich klingt. In den Häusern werden die Tische wohl auch dekoriert mit Bildern der Verstorbenen, mit kreuzen, Süßigkeiten und dem Pan de Muerto (auch Brot der Toten genannt)
- mir gefiel dieser Brauch und das Rezept sehr gut und ich fand, das es doch hervorragend in meine Halloween Kategorie passen würde
- das Grundrezept habe ich hier her, da es sich sehr authentisch las
- der Geschmack ist wirklich toll, wenn er auch eher ein klein wenig an unsere Weihnachtsgebäcke erinnert :-) Von daher kann ich mir dieses "Brot" auch sehr gut zum Adventskaffee vorstellen

Sonntag, 21. Oktober 2012

Halloween Plätzchen


Zutaten:
200 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g gemahlne Mandeln
80 g Zucker
120 g Butter oder Margarine
1 Eigelb
je 2 Messerspitzen Cayennepfeffer & gemahlener Ingwer
je 1 Prise Zimt & Salz

Zuckerguss zum Verzieren:
200 g Puderzucker
Speisefarben nach Wunsch
Kakaopulver (ungesüßt)
etwas Milch oder Wasser

Zubereitung:
Mehl, Backpulver, Zucker und Gewürze mischen. Fett und Eigelb zufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Mit Folie abgedeckt eine gute halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.



Den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig ca. 4 mm dick ausrollen.


Nach Wunsch Figuren ausstechen (z.B.) Kürbisse, Gespenster, Hexen etc.


Die ausgestochenen Plätzchen auf das Backpapier legen und das Blech in den Ofen schieben.

Backzeit ca. 12-15 Minuten.

Die Kekse mitsamt Backpapier vorsichtig vom Blech auf ein Kuchengitter ziehen  und kurz auskühlen lassen. Dann herunter nehmen und völlig abkühlen lassen.


Einen dicken Zuckerguss aus dem Puderzucker (gesiebt) und der Flüssigkeit anrühren. Nach Wunsch mit Speisefarbe einfärben und die Plätzchen verzieren. 


Mit dem Kakaopulver kann man den Guss dunkelbraun einfärben, falls man wie ich,z.B. Gesichter aufmalen möchte - hierzu eignet sich hervorragend eine Einwegspritze :-)



Den Guss gut trocknen lassen. Plätzchen lassen sich gut aufbewahren in einer gut schließenden Dose.

Anmerkungen:
- dieses Rezept habe ich schon mehrfach zubereitet und es passt sehr gut zur Halloweenzeit - keine Sorge, die Plätzchen schmecken nicht scharf, sondern haben ein dezent würziges Aroma
- die Kürbisse habe ich aufgrund eines Produkttests nicht mit Zucker zubereitet (auch den Guss nicht mit Puderzucker im herkömmlichen Sinne), sondern mit Tagatesse (ein neuer Zucker, der aus Milchzucker gewonnen wird und nicht kriogen und kalorienarm ist). Näheres dazu siehe hier
- geschmacklich sind die Plätzchen wie immer, nur die Teigkonsistenz war etwas trocken, so das ich mit etwas Wasser nachhelfen musste
- der Guss trocknete auch nicht so schnell und er glänzt nicht so gut als wenn er mit "normalem" Zucker angerührt wird
- es folgen natürlich noch Fotos vom "Originalrezept", nicht zuletzt, da der Teig dafür gesorgt hat, das ich meine Hexen nicht ausstechen konnte, aber ich wollte euch erst einmal zeigen, was mit Tagatesse alles möglich ist :-)