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Montag, 15. September 2014

Schoko-Kokos-Riegel


Zutaten:
Brownieteig:
85 g Mehl
1 TL Backpulver
50 g weißer Zucker
80 g brauner Zucker
30 g Vanillezucker
0,5 TL Salz
2 Eier (Gr. L)
1 Eigelb (Gr. L)
120 g Butter
80 g Schokolade

Kokosschicht:
400 g Kokosraspeln
420 ml gesüsste Kondensmilch 

Schokoguß:
150 g Kuvertüre
2 EL Sahne
2 EL Butter

Zubereitung:
Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein halbiertes Backblech mit Backblech auskleiden. Mein Blech ist zusammenschiebbar und hat ein Maß von ca. 26 x 26 cm.

Für den Brownieteig zunächst Mehl, Salz und Backpulver in einer Schüssel mischen.


Butter und zerbröckelte Schokolade in einem Gefäß in der Mikrowelle oder über dem Wasserbad schmelzen. 

Beide Zuckersorten und den Vanillezucker in die Schokomischung rühren.


Danach die beiden Eier und das Eigelb unterrühren bis eine glatte Masse entstanden ist.

Die Schoko-Ei-Mischung unter ständigem Rühren in das Mehlgemisch rühren.


Teig auf das Backblech geben und glatt streichen.


Für ca. 20 Minuten in den Backofen geben und danach auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Für die Kokosschicht wird die Kondensmilch in eine große Schüssel gegeben und die Kokosflocken werden untergerührt - es ist richtig, das die Masse sehr dick und fest wird. Es soll eine dicke, aber streichfähige Masse sein.


Die Kokosmasse gleichmäßig auf dem Brownieteig verteilen. Schön glatt streichen: Das klappt am besten mit einem angefeuchtetem Messer!



Für den Schokoguß wird die Kuvertüre zusammen mit der Sahne und der Butter geschmolzen und glatt gerührt. Dann gleichmäßig auf die Kokosschicht aufbringen.



Vollständig trocknen lassen und in den Kühlschrank stellen.

Zum Servieren in Würfelchen schneiden.



Anmerkungen:
- dieses Rezept reizte mich nun schon seit Wochen, nicht zuletzt, da es hieß, das es an bekannte Schokoriegel erinnern solle...
- und JAAAA - es schmeckt im gekühlten Zustand tatsächlich so :-)
- die gesüßte Kondensmilch habe ich selber hergestellt, in dem ich 1,5 Packungen Kondensmilch (10%) in einem großen, hohen Topf gegeben habe, 1 Messerspitze Backpulver und 200 g Zucker dazu und dann alles eingekocht habe (unter ständigem Rühren) bis eine dickliche Masse entstanden ist.
- es schmeckt sehr süß, daher empfehle ich auch nur kleine Würfelchen anzubieten :-) Es hat mich ein wenig an den Genuss vom türkischem Gebäck Baklava erinnert, das man ja auch nur in kleinen Mengen isst
- naja, über Süße beschwer ich mich allerdings nicht, denn im Originalrezept wurde noch sehr viel mehr Zucker/Puderzucker verwendet, was ich aber schon hier in meinen angaben reduziert habe ;-)
- ich denke mal, beim nächsten Mal werde ich den Guss durch Zartbitterschokolade ersetzen, aber diese hatte ich leider am Sonntag nicht zur Hand ;-)
- ich ordne diese Brownies auch eher nicht ein unter Kuchen, sondern eher unter Süßspeisen
- wer die bekannten Kokos-Schokoriegel mag, muss diese Würfel unbedingt probieren :-)

Dienstag, 30. Oktober 2012

Schokoladen-Fledermäuse

 

Zutaten:
(Mini-) Schokoladenriegel nach Geschmack
dunkle Schokolade
weiße Schokolade (alternativ Zuckerguss)
evtl. roten Zuckerguss (nach Wunsch)

Backpapier & Zahnstocher

Zubereitung:
Zunächst die dunkle Schokolade schmelzen und etwas davon auf das Backpapier gießen (wie ein großer Tropfen). Mit einem Teelöffel Fledermausflügel an beiden Seiten formen.


Den Schokoladenriegel in der Mitte als Körper etwas andrücken. Trocknen lassen.

Die weiße Kuvertüre ebenfalls schmelzen (oder Zuckerguss anrühren) und mit einem Zahnstocher vorsichtig Augen und Zähne aufmalen.


Wer mag, kann (wie ich es gemacht habe) auch noch die Flügel verzieren. 


Gut trocknen lassen und dann vorsichtig vom Backpapier abheben.



Anmerkungen:
- durch eine Freundin wurde ich auf diese Idee aufmerksam gemacht und ich fand sie auf diesem Blog! An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Anke, die mir den Link geschickt hat und auch an Sabrina für die klasse Idee
- ich habe auf die Schnelle keine Mini-Schokoladenriegel bekommen und habe "normal" große genommen. Diese einfach durchschneiden und das angeschnittene Ende kurz in die dunkle Schokolade tauchen
- ich habe diese Fledermäuse tatsächlich nach Vorgabe gemacht mit einem Teelöffel, aber es gibt noch eine andere Möglichkeit, die mir einfiel, als ich später überlegte, was ich denn noch morgen für einen ganz kleinen Zwerg zaubern könnte...

Der Mini liebt alles, was am Stiel ist und Äpfel kann er noch nicht im Ganzen essen, er sollte aber auch, wie die anderen Kids, etwas typisch halloweenmäßiges bekommen :-) Hier meine Idee, wie man die Fledermäuse noch gestalten kann bzw. wie man auch etwas für die ganz kleinen zaubern kann :-)

Eine kleine Banane halbieren, auf einen Holzspieß stecken und mit der braunen Schokolade überziehen und trocknen lassen. Für die Fledermaus werden Flügel benötigt, aber durch das Gewicht der Banane muss die Schokolade dicker werden (aber sie soll ja nicht auseinander laufen). Ich habe mein neuestes Lieblingsgerät (eine Einwegspritze) mit der flüssigen Schokolade gefüllt und so die Konturen der Flügel auf das Backpapier aufgetragen. Das noch einmal wiederholt und den "Innenraum" mit Schokolade ausgefüllt. Banane mit Stiel als Körper eingedrückt und weiter wie oben.


Die andere Bananenhälfte habe ich mit weißer Schokolade überzogen und zum Gespenst dekoriert :-)




Mittwoch, 17. Oktober 2012

Karotten-Konfekt


Zutaten:
130 g Möhren
200 ml Milch
65 g Zucker

125 g Butter

Kokosraspeln zum Wälzen

Zubereitung:
Die Möhren schälen und ganz fein reiben.


Möhren zusammen mit der Milch aufkochen und dann ca. 20 Minuten auf kleiner Hitze einkochen lassen.


Zucker zufügen und ebenfalls etwas einkochen lassen. 


In der Zwischenzeit die Butter in einem weiteren Topf köcheln lassen, bis sich die Eiweißreste oben absetzen. 


Die Butter durch ein sehr feines Sieb laufen lassen und danach ebenfalls zu der Möhrenmischung geben. 



Alles einkochen lassen, bis eine dickflüssige Masse entstanden ist.


Die Masse dann unter rühren in einem Wasserbad (Eiswasser) abkühlen lassen.

Die Mischung ist fertig, wenn sie nicht mehr glänzt - jetzt kann man sie in eine Auflaufform oder auf ein Backblech streichen (ca. 1 cm Dicke).


Die Form in den Kühlschrank stellen (mehrere Stunden oder am besten über Nacht).

Heraus nehmen, einen Suppenteller mit Kokosraspeln füllen und Kugeln aus der Masse formen. Ich habe mich für kleine, ca. 1-1,5 cm Durchmesser, Kugeln entschieden, da die Masse recht süß schmeckt.

Die Kugeln in den Kokosraspeln wälzen und servieren. Sollte man sie im Vorfeld zubereiten, dann sollte man auf kühle Aufbewahrung achten.


Anmerkungen:
- das Rezept habe ich auf der Seite "Gruselfabrik" gefunden und es soll sich hierbei um eine Spezialität aus Katalanien Panelettes) handeln, die speziell zu Allerheiligen zubereitet wird. Also ein perfektes Rezept für meine Halloween-Kategorie :-) 
- die Zubereitung ist eigentlich recht einfach und simpel und ich war sehr skeptisch, was den Geschmack betraf
- beim Geschmackstest muss ich sagen, das die Meinungen stark variieren: die Kinder sind alle davon begeistert (schön süß halt), die Erwachsenen dagegen sehr unterschiedlicher Meinungen: von "geht so", "echt super-lecker" bis hin zu "mag ich gar nicht"
- ich persönlich finde diese Kugeln nicht schlecht, allerdings sind sie wirklich sehr süß. Ich habe daher auch nur das halbe Rezept genommen und auch die Kugeln wirklich klein gerollt (sie passen in Pralinenkapseln), denn sobald sie zu groß werden, wird der Geschmack doch sehr aufdringlich bzw. "klebt einem den Mund zusammen" :-)
- man schmeckt die Möhren übrigens überhaupt nicht! Der Geschmack erinnert eher an süßen, cremigen Karamell 
- optisch finde ich die Kugeln sehr ansprechend und sie machen sich sicher auch sehr gut auf einem Buffet

Dienstag, 2. Oktober 2012

Blutige Äpfel (Paradiesäpfel)



Zutaten:
250 g Zucker
125 ml Wasser
0,5 TL Essig
Speisefarbe rot (z.Bsp. Cochenille-Rot)
4 kleine Äpfel
4 Holzstiele

Backpapier als Unterlage
Rollfondant (z.Bsp. in weiß)
Weingummi Fledermäuse

Zubereitung:
Die Äpfel waschen, gut trocknen und die Holzstiele hinein stecken.


Wasser, Zucker und Speisefarbe in einen Topf geben, der groß genug ist, das man die Äpfel später darin hin- und her bewegen kann.


Ich habe die Speisefarbe von Funfood4you genommen und nur so wenig genügt bereits
Auf den Herd stellen und auf höchster Stufe ca. 7-8 Minuten köcheln lassen. 


Die Konsistenz ist gut, wenn sich leichte Fäden ziehen.


Nun einen Apfel am Stiel anfassen und in den Topf geben und gleichmäßig mit dem Sirup überziehen. Am besten funktioniert es mit Hilfe eines Esslöffels. Wichtig ist schnelles Arbeiten und gleichmäßiges Drehen.


Gut abtropfen lassen und dann mit der Apfelseite auf ein Stück Backpapier stellen. Gut trocknen lassen, dann kann man die Äpfel später problemlos vom Backpapier lösen.


Da ich mich für halloween-mäßige Paradiesäpfel entschieden habe, wurden noch Weingummi Fledermäuse aufgeklebt (restlicher Zuckersirup im Topf) und ich hatte noch weißen Rollfondant, den ich ausgerollt habe.

Auf Papier hae ich mir eine Fledermaus gemalt und ausgeschnitten als Schablone. Mit dieser Schablone wurden dann noch Fledermäuse aus dem Fondant geschnitten und ebenfalls aufgeklebt. Mit dem Zuckersirup und einem Zahnstocher dann noch ein paar glühende Augen aufgemalt und fertig :-)





Anmerkungen:
- eine süße, leckere und schnelle Idee für Halloween
- die Kids sind begeistert und es ist mal etwas anderes
- zum Aufstellen eignet sich Styropor oder Blumensteckmasse, die man unter einem Karton "verstecken" und passend dekorieren kann
- selbstverständlich eignen sich die Äpfel auch zu anderen Gelegenheiten :-)
- ich habe bewusst "Kinderäpfel" (sehr kleine Äpfel und Eisstiele benutzt, da es für meine Kinder (und Freunde) sein sollte und besonders die Kleineren können diese Stiele besser greifen und halten
- das Rezept reicht für 4 kleine Äpfel, wer größere Äpfel machen möchte, nimmt einfach mehr Zutaten (z.Bsp. verdoppeln)
- die Reste im Topf, wie auch an Schneebesen und Löffel werden natürlich steinhart - aber kein Problem: einfach in kochend heißes Wasser stellen oder darüber laufen lassen und ruckzuck ist alles wieder sauber!
- wer der Meinung ist, das diese Äpfel lediglich Zahnkiller und Kalrienbomben sind, die man seinem Kind aus diesen Gründen nicht geben sollte, der kann sich auch gerne mit dem Thema Tagatesse auseinander setzen. Es handelt sich hierbei um einen Zucker, der aus Milchzucker gewonnen wird, nicht kariogen ist, kalorienarm und sogar für Diabetiker geeignet ist. Ich habe die Paradiesäpfel bereits damit zubereitet und es funktioniert :-) Auf diese Weise kann man also hervorragend aus Paradiesäpfeln eine "gesunde" Nascherei zaubern!
- wer mehr über Tagatesse erfahren möchte, kann sich auch gerne meinen Erfahrungsbericht ansehen