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Donnerstag, 2. Mai 2013

Apfelkuchen aus Genua (Torta di mele)



Zutaten:
4 Eier
150 g Zucker
150 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
100 g Butter zerlassen und abgekühlt
6 EL Milch
feingeriebene Schale einer Zitrone
700 g Äpfel (im Original Golden Delicious, aber jede andere Sorte, die beim Backen schnell mürbe wird,  schmeckt auch)
1-2 EL Pflanzenöl
1-2 EL Paniermehl

Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Springform mit dem Öl auspinseln und mit dem Paniermehl ausstreuen. Beiseite stellen.


Äpfel schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und in dünne Scheibchen schneiden. Beiseite stellen (evtl. mit Zitronensaft beträufeln, falls die Äpfel dazu neigen schnell braun zu werden).


Eier und Zucker in einer Schüssel mit dem Handrührgerät dickschaumig aufschlagen (der Zucker soll sich vollständig auflösen). Die Mischung muss schwer reißend von den Quirlen fallen beim Herausheben.



Mehl, Backpulver und Salz vermengen und die Hälfte über die Eiercreme sieben und vorsichtig mit einem Schneebesen oder Teigspatel unterheben.


Nun die Butter langsam am Rand der Schüssel einfließen lassen und vorsichtig unterrühren. Wirklich sehr vorsichtig, damit nicht zuviel Luft entweicht!


Dann das restliche Mehlgemisch unterheben, sowie Milch und Zitronenschale.


Zuletzt die Äpfel unter den Teig heben und alles in die Springform füllen und glatt streichen.



In den Ofen geben und ca. 40 Minuten backen. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, einfach mit einem Stück Alufolie abdecken.

Herausheben und 5 Minuten in der Form ruhen lassen.


Dann den Rand entfernen und den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.



Anmerkungen:
- dieses Rezept stammt aus meinem zweiten italienischem Lieblingskochbuch, das sich schon seit über 20 Jahren in meinem Besitz befindet: "Italienische Küche" (ISBN: 3-88199-407-6)
- das Buch ist wirklich toll, da es von Vorspeisen bis hin zum Dessert alle Rezepte beinhaltet und zusätzlich mit tollen Erklärungen aufwarten kann
- dieses Kuchenrezept gilt als Klassiker und man kann den Kuchen sogar ohne Mixer herstellen, in dem man Zucker und Eier mit Hilfe eines Schneebesens über dem Wasserbad cremig schlägt
- der Kuchen ist wahnsinnig locker und luftig und man schmeckt beinahe nur die Äpfel (was ganz nach meinem Geschmack ist!)
- nimmt man Äpfel, die nicht schnell mürbe werden beim Backen (z.B. Braeburn), hat der Kuchen auch noch 40 Minuten Backzeit noch "Biss", was allerdings auch mal ganz angenehm ist :-)
- er wird serviert zum Frühstück, zum Nachmittagskaffee oder auch als Dessert
- ein schnelles und einfaches Rezept ohne viel "Geschnörkel"
- ich persönlich bevorzuge die Nachmittag-Variante, am besten handwarm plus Sahne ;-)

Samstag, 7. Januar 2012

Apfelkuchen mit Quarksahne


Zutaten:
Teig:
250 g Mehl
150 g Butter oder Margarine
100 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz

Guss:
250 g Magerquark
250 g Mascarpone
3 Eier
200 ml Sahne
100 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
Saft einer halben Zitrone
50 g Mehl

Belag:
4-5 kleine Äpfel
1 EL Puderzucker

Zubereitung:
Mehl, Fett, Zucker, Ei und Salz schnell zu einem Mürbeteig verkneten. 


Den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Den Teig 
30 Minuten kalt stellen und dann auf einer leicht bemehlten Fläche noch einmal durchkneten. Eine Fettpfanne mit Backpapier auslegen und den Teig darauf ausrollen. Dabei einen Rand an den Seiten hochziehen.


Den Teig mehrfach mit einer Gabel einstechen und ca. 15 Minuten backen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

Eier trennen. Quark, Mascarpone, Eigelb, Zucker, Mehl Zitronensaft und Vanillezucker miteinander verrühren.


Eiweiß und Sahne getrennt steif schlagen. Zuerst die Sahne,


dann das Eiweiß unter die Quarkmischung heben. 


Die Mischung auf den vorgebackenen Boden streichen.


Die Äpfel schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Das Kerngehäuse (Ausstecher) entfernen. Die Scheiben auf dem Guss verteilen. 

Resteverwertung :-) Daher verschiedene Farben bei den Äpfeln :-)
Das Blech erneut in den Backofen schieben und ca. 40 Minuten weiter backen.
Herausnehmen und auskühlen lassen. 


Den erkalteten Kuchen mit dem Puderzucker bestäuben.

Anmerkungen:
- das Rezept (etwas abgewandelt) stammt aus einer alten Zeitschrift "Lisa Kochen & Backen". Dort wurden statt der Äpfel Ananasscheiben genommen und statt des Zitronensafts,  Zitronenlikör genommen. Außerdem wird das Original mit 500 g Quark zubereitet
- da ich Reste verwerten wollte nahm ich statt 500 g Quark nur 250 g und ergänzte mit übrig gebliebenem Mascarpone (dadurch wird auch jeder Käsekuchen schön cremig) 
- bereits im warmen Zustand duftet der Kuchen richtig gut
- die Quarkmasse ist auch nicht ganz so dünn wie bei einem herkömmlichen Käsekuchen und es kommt auch nicht zu einem enormen Zusammenfall nach dem Backen - der Kuchen bleibt wie er ist nach dem Backen
- Geschmack: sahnig, cremig und fruchtig und sehr locker - ich kann mir diesen Kuchen auch sehr gut mit z.B. Kirschen oder Mandarinen vorstellen
- trotz 40 Minuten Backzeit sind die Äpfel noch etwas fest (aber nicht unangenehm), beim nächsten Mal würde ich allerdings die Scheiben noch in Stücke schneiden
- obwohl die Äpfel nach dem Backen etwas trocken aussehen, sind sie super saftig

Samstag, 6. August 2011

Schwedische Apfeltorte


Zutaten:
3 Eier Gr. M
50 g + 50 g + 125 g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
75 g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
1 kg (säuerliche) Äpfel
1 Päckchen Vanillepuddingpulver zum Kochen
150 g Butter
200 g Schlagsahne
ca. 1 EL Schokoraspel oder Schokoblättchen zum Dekorieren

Zubereitung:
Eine Springform am Boden mit Backpapier belegen. Den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.


Die Eier trennen. Eigelb mit 50 g Zucker, 3 EL lauwarmem Wasser und Vanillezucker dickschaumig aufschlagen.


Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Wenn es steif ist, langsam während des Schlagens, 50 g Zucker einrieseln lassen und solange weiter schlagen, bis der Zucker vollständig gelöst ist.


Das Eiweiß zur Eigelbmasse geben, das Mehl mit dem Backpulver darüber sieben und alles vorsichtig mit einem Schneebesen unterheben. 


Den Teig in die Springform geben und glattstreichen.


Die Form in den Ofen geben und ca. 25 Minuten backen. (WICHTIG: beobachten, ich habe den Boden bereits nach knapp 20 Minuten heraus genommen, da er schon durch war und sehr dunkel wurde)

Den Boden aus der Form lösen, das Backpapier abziehen und auskühlen lassen.


In der Zwischenzeit kann man die Äpfel schälen und auf einer Haushaltsreibe grob raspeln.





 Die Apfelraspeln mit dem restlichen Zucker (125 g) vermischen. In einem Topf das Puddingpulver in 1/8 l Wasser anrühren. 




Die Apfelraspeln dazugeben und die Butter in Stückchen ebenfalls.
Alles kurz aufkochen und ca. 1-2 Minuten köcheln lassen. Immer wieder gut rühren, die Masse neigt zum "Ansetzen".

Den Topf vom Herd nehmen und ca. 5-10 Minuten auskühlen lassen.



Jetzt wird ein Tortenring (oder der Springformrand) um den Biskuitboden gestellt 




und die Apfelmasse gleichmäßig darauf verteilt. Mindestens 2 Stunden kalt stellen.



Sahne steif schlagen (ich habe zusätzlich einen gestrichenen TL Zucker und ein Tütchen Sahnesteif mit an die Sahne gegeben) 




und auf dem Kuchen verteilen. Ich habe mit einem EL "Wellen" in den Teig gedrückt, fand ich optisch schöner.
Den Kuchen mit den Schokoraspeln verzieren, 




Tortenring/Springformrand vorsichtig entfernen und servieren.




Anmerkungen:
- ein wirklich tolles Rezept, was ich heute ausprobiert habe, da ich noch so viele Äpfel hatte, die "weg" mussten
- die nur kurz gekochten Apfelraspeln haben noch ein klein wenig Biss, was sehr gut schmeckt 
- der Biskuitboden geht anfangs sehr hoch, ist aber zum Schluss absolut goldrichtig von der Höhe. Außerdem ist der Biskuitboden sehr weich und locker
- mein "Großer" meinte "das ist der allerbeste Apfelkuchen!!" :-) Ich finde ihn auch traumhaft, aber mein Favorit bleibt mein gedeckter Apfelkuchen ;-)
- wenn keine Kinder mitessen, kann ich mir auch gut vorstellen, die Sahneschicht mit Eierlikör zu beträufeln
- das Rezept stammt aus der Zeitschrift "Kochen & Genießen - die besten Kuchen-Hits" aus dem Jahr 2002

Mittwoch, 8. Juni 2011

Apfelrahmkuchen vom Blech



Zutaten Teig:
750 g Mehl
350 g Zucker
3 Eigelb
450 g Butter oder Margarine, weich
1 Prise Salz

Zutaten Füllung:
1,5 kg Äpfel

600 g Sahne
100 g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
5 Eier
evtl. Zimt (nach Geschmack)

Zubereitung:
Mehl, 350 g Zucker und Salz mischen. Eigelb und Fett zugeben und mit den Knethaken des Mixers grob durchmengen. Dann mit den Händen zu einem Streuselteig verarbeiten.


Eine Fettpfanne mit Fett auspinseln und mit einem Blatt Backpapier gleichmäßig auslegen.
Nun füllt man gut 2/3 des Streuselteiges in die Fettpfanne und verteilt sie gleichmäßig auf dem Boden und drückt sie fest (ich nehme zusätzlich noch ein Nudelholz).
In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 Grad vorheizen (Ober-/Unterhitze).

Die Äpfel schälen und in feine, dünne Schnitze schneiden (klappt super mit einem Gurkenhobel) und ebenfalls gleichmäßig auf dem Teig verteilen:


Für den Guss gibt man die Sahne, den Zucker, die Eier und den Vanillezucker in einen hohen Messbecher und verquirlt die Zutaten in ca. 1 Minute zu einer schaumigen Flüssigkeit.


 Diese Flüssigkeit auch wieder gleichmäßig über die Äpfel verteilen.


Jetzt nur noch die restlichen Streusel obenauf verteilen und ab in den Backofen für ca. 50 Minuten.


Herausnehmen und auf einem Kuchenrost auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und fertig!

Anmerkungen:
- für mich gehört an einem Apfelkuchen immer Zimt, also füge ich dem Guss immer noch einen halben TL Zimt hinzu
- man kann einen Teil der Sahne auch durch Schmand ersetzen (ich habe mal 400 g Schmand und 200 g Sahne genommen), funktioniert und schmeckt genauso gut
- wer kein ganzes Blech benötigt, halbiert die Zutaten und bereitet den Kuchen in einer Springform zu
- ohne Puderzucker kann man den Kuchen auch super einfrieren
- die Äpfel kann man auch ohne Probleme durch anderes Obst ersetzen (z.B. Kirschen, Pfirsiche, Aprikosen etc.)
- Vorlage zu diesem Kuchen war ein Rezept der Zeitschrift "Kochen & genießen", wobei ich die Zuckermenge etwas reduziert habe und die Zubereitung für mich etwas vereinfacht habe

Sonntag, 5. Juni 2011

gedeckter Mohnkuchen


Zutaten:
Teig:
300 g Mehl
2 TL Backpulver
75 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei, Gr. L
4-6 EL Milch
1 Prise Salz
110 g Butter oder Margarine, kalt
*Füllung:
400 g Mohnmischung (Mohnfix, Mohnback)
1 Pck. Puddingpulver Vanille
500 ml Milch
2 EL Zucker
Dekor:
100 g Puderzucker
1 EL Milch
1/2 TL Butter, weich

Zubereitung:
Den Vanillepudding nach Packungsanweisung aus Puddingpulver, 500 ml Milch und 2 EL Zucker kochen und etwas abkühlen lassen - er muss nicht unbedingt ganz kalt sein. 

Aus Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Ei, Milch, Salz und Butter einen Knetteig herstellen (er muss nicht einmal nach dem Kneten gekühlt werden). 



Die Hälfte des Teiges ausrollen und eine vorbereitete Springform damit auskleiden - auch einen Rand damit legen. Nun den Vanillepudding mit dem Mohnfix bzw. Mohnback verrühren und in die Springform füllen. Den restlichen Teig ausrollen und als Decke oben auf legen. Dabei die Ränder gut aneinanderdrücken. 

Ich habe gleich ein kleines Blech genommen und mich für eine Streuselvariante entschieden, daher habe ich den kompletten Teig für den Boden verwendet. Da das Blech mit Backpapier ausgelegt ist, braucht man keinen Rand mit dem Teig hoch ziehen.




Variante mit Streuseln: 300 g Mehl, 150 g Zucker und 150 g zerlassene Butter in eine Schüssel geben und kurz mit den Knethaken des Handrührgerätes zu Streuseln verarbeiten und diese dann auf die Mohnfüllung geben.



Nun den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 35 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen. 


Für die Glasur werden die 100 g Puderzucker gesiebt und mit 1 EL Milch und 1/2 TL Butter verrührt. Den Kuchen abschließend damit bestreichen bzw. besprenkeln.




Anmerkungen:
- Superlecker, klingt aufwendiger als es ist und kam bisher immer super an.
- wer kein Mohnback verwenden möchte, kann es auch selber herstellen: 250 g gemahlener Mohn und 3 EL Grieß mit 500 ml kochender Milch übergießen und 15 Minuten quellen lassen. 200 g Zucker, 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (alternativ Speisestärke ca. 3 EL), 2 Eier und 50 g Butter unterrühren. Fertig ist die Füllung!
- wenn man keinen gemahlenen Mohn bekommt, kann man ihn selber auch sehr gut in einer Kaffeemühle mahlen!
- Vorteil bei dem Rezept ist, dass man die Mohnfüllung einfach gegen Apfelkompott oder Kirschkompott austauschen kann.
- Außerdem lässt der Kuchen sich ohne Glasur auch super einfrieren.
-  die Apfel- und Kirschversionen könnt Ihr euch hier ansehen: