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Sonntag, 1. Mai 2016

BBQ Rub, würzig


Zutaten:
50 g brauner Zucker
15 g Salz
5 g Zwiebelsalz (Zwiebelgranulat)
5 g frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
5 g Currypulver
20 g Paprikapulver, edelsüß
5 g Paprikapulver, rosenscharf
(falls vorhanden: 5 g geräuchertes Paprikapulver)
5 g Knoblauchpulver

1 kg Schweinefleisch zum Grillen (Koteletts, Nackensteaks, Bauchfleisch etc.)

Zubereitung:
Alle Gewürze mit dem Zucker gut verrühren.


Fleischstücke mit dem Gewürzrub gut einreiben und dann einzeln fest in Frischhaltefolie einwickeln. Man kann dann alle Stücke noch mal zusammen in ein großes Stück Folie wickeln.


Einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen, besser noch über Nacht. Man kann das Fleisch so auch bis zu 3 Tagen durchziehen lassen.


Auf den heißen Grillrost legen und je nach Fleischstück entsprechend lange grillen bis der gewünschte Garpunkt erreicht ist.

Anmerkungen:
- Als "Rub" werden Gewürzmischungen bezeichnet, die aus trockenen Zutaten bestehen und auch Zucker enthalten. Die Fleischstücke werden damit gut und kräftig eingerieben (oder auch massiert) und müssen dann mindestens einige Stunden durchziehen, damit das Fleisch die Gewürze aufnimmt
- eine sehr einfache und unkomplizierte Mariniervariante. Mischungen kann man nach eigenem Geschmack immer wieder neu zusammen rühren
- Besonders im Sommer lohnt es sich natürlich gleich eine größere Menge an Rubs herzustellen, so dass man immer gleich schnell eine Gewürzmischung zur Hand hat
- Kühl und dunkel (und luftdicht) gelagert halten die Mischungen einige Monate 

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Spareribs aus dem Ofen


Zutaten:
2,5 kg Spareribs (Schälrippchen)


Rub:

6 gestrichene EL brauner Zucker
4 gestrichene TL Salz
3 TL Knoblauchpulver
2 gestrichener TL Senfpulver
1 TL Kreuzkümmel
4 gehäufte TL Paprikapulver
2 TL schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
1 gestrichener TL Zimt
1/4 TL gemahlene Nelken
2 TL Cayennepfeffer

Nach Geschmack kann man auch andere Gewürze verwenden: Chillipulver, Kümmel, mehr Paprikapulver etc.)

1 TL Apfelessig oder anderen Essig (ich bevorzuge weißen Balsamicoessig)

Zubereitung:
Die Gewürze in einer Schüssel gründlich mischen.


Die Spareribs großzügig von allen Seiten mit dem Rub einreiben.



Alufolie in passende Stücke zurecht legen und, je nach Größe, immer 2 Rippen nebeneinander (mit der Fleischseite nach unten) auf die Folie legen.


Die Folie gut verschließen und die Spareribs einige Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank legen. Man kann sie auch bis zu 3 Tagen so mariniert im Kühlschrank liegen lassen! Desto besser wird der Geschmack!


Den Backofen auf 150 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Päckchen auf einen Grillrost oder auf ein Backblech legen . Ich habe mich für das Backblech entschieden, da ich befürchtet habe, das die Folie möglicherweise nicht "dicht" hält und ich eine üble Verschmutzung meines Backofens vermeiden wollte :-) - Genau das traf dann auch bei 2 Päckchen ein :-)


Garzeit: 2 - 2,5 Stunden

Die Päckchen aus dem Ofen holen und das Fleisch herausnehmen. Den Backofengrill anstellen und die Spareribs unter dem Grill einige Minuten bräunen lassen (man kann dafür auch noch einmal die Rippchen mit dem Fleischsaft aus den Päckchen einpinseln falls gewünscht).





Den Saft aus den Päckchen in einen Topf geben und zur Hälfte einkochen lassen (die Soße soll eine sirupartige Konsistenz bekommen). Mit dem Essig abschmecken und nach Bedarf evtl. noch mal nachwürzen.

Die Spareribs mit der Soße begießen und servieren.


Anmerkungen:
- angelehnt an dieses Rezept habe ich mich an diese Spareribs gewagt, da die Kommentare zu diesem Rezept einfach nur positiv waren
- einige Änderungen habe ich allerdings vorgenommen: das Rub habe ich nach eigener Vorstellung gemischt, allerdings habe ich zusätzlich, wie bei Smittenkitchen, gemahlene Nelken und Zimt hinzugefügt
- da ich keine Lust hatte meinen Backofen 6 Stunden laufen zu lassen, habe ich ein wenig gegoogelt und gesehen, das viele Leute ihre Spareribs bei 150 Grad für 2-2,5 Stunden im Ofen langsam garen lassen und diese Zeitangabe sagte mir dann doch eher zu
- das Fleisch ist so zart, das es fast von den Knochen fällt - also einfach genial
- ich hatte leider kaum Fleischsaft in den Päckchen, so das es gerade mal für 2 EL Soße gereicht hat, war aber dennoch lecker, da wir gebackene Bohnen und Brötchen als Beilage hatten. Beim nächsten Mal nehme ich die Folie also doppelt oder extra-reißfeste :-)
- die Würzung kann man natürlich auch ändern, aber die Zubereitungsart ist genial, so zarte Spareribs hatte ich das letzte mal von einer Art Smokergrill!