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Dienstag, 4. November 2014

Cigarettes russes


Zutaten:
65 g Mehl
65 g Puderzucker
62 g Eiweiß (ich habe 2 Eier Gr. M getrennt - Gewicht kam exakt hin)
55 g zerlassene, abgekühlte Butter

Zubereitung:
Das Eiweiß kurz anschlagen (ich habe es lediglich mit dem Schneebesen aufgeschlagen), so das es leicht schaumig, aber nicht fest wird.


Mehl und Puderzucker mischen und (portionsweise) über das Eiweiß sieben und unterrühren.


Zuletzt die Butter gut einrühren. Abgedeckt ca. 10 Minuten ruhen lassen.


In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Ich habe mir zusätzlich eine Schablone "gebaut" für die weitere Verarbeitung. Die Idee, sowie das Rezept, stammen von hier und ich möchte mich an dieser Stelle schon mal herzlich bedanken, denn ich bin seit Jahren auf der Suche nach genau diesem Rezept :-)

Ich habe ein Stück dünne Pappe benutzt und es mit selbstklebender Folie überzogen. Die Kreisgröße habe ich mit einem Kinder-Trinkbecher aufgemalt.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Schablone aufgelegt....schon kann es los gehen:


Ca. einen Teelöffel Teig in den Kreis geben und gleichmäßig dünn innerhalb des Kreises verteilen.
Schablone vorsichtig abheben und die nächsten Kreise ausstreichen.

Nach mehreren Versuchen empfehle ich, bitte nicht mehr als 4 Kreise gleichzeitig abzubacken ;-)


Blech in den Ofen geben und solange im Ofen lassen bis die Teigkreise goldgelb sind und der Rand beginnt leicht zu bräunen. Da dauerte bei mir pro Durchgang ca. 3-5 Minuten.

Das Blech heraus nehmen und auf ein Handtuch legen. Jetzt wird es "kniffelig" und heiß :-D

Man nimmt einen Kochlöffel und wickelt jeden einzelnen Kreis um den Stiel des Löffels. Das muss sehr schnell gehen, denn wenn man zu langsam arbeitet, brechen die Kreise. Gut, heiße Kekse sind auch nicht unbedingt was für empfindliche Finger, aber der Aufwand lohnt sich!!

sorry, das Foto ist leider nicht so toll geworden :-( Ich hoffe aber, ihr könnt dennoch erkennen, wie es gemeint ist!

Ok., meine Jungs fanden es toll, das die ersten misslungen sind und der Bruch war schnell beseitigt :-)

Die fertigen Röllchen auskühlen lassen.

Ich liebe diese Kekse.... Meine Familie auch, denn sie waren schneller weg als man sie backen kann :-) Nächstes Mal dann garantiert das doppelte Rezept!! Ich habe rund 30 Keksröllchen heraus bekommen.

Anmerkungen:
- ich liebe diese Art von Keksen und suchte bereits Jahre nach einem Rezept dafür und ich war wirklich glücklich als ich endlich darauf stieß
- im Originalrezept werden die Röllchen noch mal extra gefüllt - auch das finde ich sehr reizvoll und ich werde es bei Gelegenheit auch noch ausprobieren, aber für´s erste bin ich schon mal glücklich, das ich mir ab sofort und spontan meine absoluten Lieblingskekse selber backen kann

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Spareribs aus dem Ofen


Zutaten:
2,5 kg Spareribs (Schälrippchen)


Rub:

6 gestrichene EL brauner Zucker
4 gestrichene TL Salz
3 TL Knoblauchpulver
2 gestrichener TL Senfpulver
1 TL Kreuzkümmel
4 gehäufte TL Paprikapulver
2 TL schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
1 gestrichener TL Zimt
1/4 TL gemahlene Nelken
2 TL Cayennepfeffer

Nach Geschmack kann man auch andere Gewürze verwenden: Chillipulver, Kümmel, mehr Paprikapulver etc.)

1 TL Apfelessig oder anderen Essig (ich bevorzuge weißen Balsamicoessig)

Zubereitung:
Die Gewürze in einer Schüssel gründlich mischen.


Die Spareribs großzügig von allen Seiten mit dem Rub einreiben.



Alufolie in passende Stücke zurecht legen und, je nach Größe, immer 2 Rippen nebeneinander (mit der Fleischseite nach unten) auf die Folie legen.


Die Folie gut verschließen und die Spareribs einige Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank legen. Man kann sie auch bis zu 3 Tagen so mariniert im Kühlschrank liegen lassen! Desto besser wird der Geschmack!


Den Backofen auf 150 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Päckchen auf einen Grillrost oder auf ein Backblech legen . Ich habe mich für das Backblech entschieden, da ich befürchtet habe, das die Folie möglicherweise nicht "dicht" hält und ich eine üble Verschmutzung meines Backofens vermeiden wollte :-) - Genau das traf dann auch bei 2 Päckchen ein :-)


Garzeit: 2 - 2,5 Stunden

Die Päckchen aus dem Ofen holen und das Fleisch herausnehmen. Den Backofengrill anstellen und die Spareribs unter dem Grill einige Minuten bräunen lassen (man kann dafür auch noch einmal die Rippchen mit dem Fleischsaft aus den Päckchen einpinseln falls gewünscht).





Den Saft aus den Päckchen in einen Topf geben und zur Hälfte einkochen lassen (die Soße soll eine sirupartige Konsistenz bekommen). Mit dem Essig abschmecken und nach Bedarf evtl. noch mal nachwürzen.

Die Spareribs mit der Soße begießen und servieren.


Anmerkungen:
- angelehnt an dieses Rezept habe ich mich an diese Spareribs gewagt, da die Kommentare zu diesem Rezept einfach nur positiv waren
- einige Änderungen habe ich allerdings vorgenommen: das Rub habe ich nach eigener Vorstellung gemischt, allerdings habe ich zusätzlich, wie bei Smittenkitchen, gemahlene Nelken und Zimt hinzugefügt
- da ich keine Lust hatte meinen Backofen 6 Stunden laufen zu lassen, habe ich ein wenig gegoogelt und gesehen, das viele Leute ihre Spareribs bei 150 Grad für 2-2,5 Stunden im Ofen langsam garen lassen und diese Zeitangabe sagte mir dann doch eher zu
- das Fleisch ist so zart, das es fast von den Knochen fällt - also einfach genial
- ich hatte leider kaum Fleischsaft in den Päckchen, so das es gerade mal für 2 EL Soße gereicht hat, war aber dennoch lecker, da wir gebackene Bohnen und Brötchen als Beilage hatten. Beim nächsten Mal nehme ich die Folie also doppelt oder extra-reißfeste :-)
- die Würzung kann man natürlich auch ändern, aber die Zubereitungsart ist genial, so zarte Spareribs hatte ich das letzte mal von einer Art Smokergrill!

Dienstag, 19. Juli 2011

Orangenkekse


Zutaten:
125 g Butter oder Margarine
125 g Zucker
1/2 Fläschchen Orangenaroma (alternativ abgeriebene Schale einer Orange)
1 Ei
200 g Mehl
1 TL Backpulver
2 EL Orangensaft oder Orangenlimonade

Zubereitung:
Das Fett mit dem Zucker weissschaumig aufschlagen mit dem Handrührgerät, bis sich der Zucker gelöst hat. Das Ei und das Orangenaroma unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver sieben und in 2 Portionen, im Wechsel mit dem Saft (alternativ Limonade) ebenfalls unterrühren.

Den Backofen vorheizen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze).

Den Teig in einen Spritzbeutel füllen mit Lochtülle (ohne weiteren Aufsatz) und kleine Tupfen (ca. 1,5 - 2 cm Durchmesser) auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen. Genügend Abstand lassen, da der Teig auseinander läuft.


In den Ofen geben und ca. 10 Minuten backen. Die Kekse sind fertig, wenn sich der untere Rand hellbraun verfärbt.
Herausnehmen, vorsichtig vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.

Ergibt ca. 80-100 Stück. Aufbewahren in einer gut schließenden Blechdose.


Anmerkungen:
- die Kekse schmecken sehr gut im Sommer und können auch mit Zitronenaroma gemacht werden
- man kann sie auch etwas größer machen, dann allerdings auf die Backzeit (Farbe der Kekse) achten und anpassen
- die Kekse schmecken am Besten, wenn sie ein bis zwei Tage ruhen
- wer die Azora Plätzchen kennt, wird schnell merken, das sie in der Konsistenz und im Geschmack sehr ähnlich sind