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Freitag, 24. Januar 2014

Zwiebel-Speck Stangen mit Käse


Zutaten:
500 g Weizenmehl (Typ 405)
1 Würfel Hefe, frisch
300 ml warmes Wasser
1,5 TL Salz
1 EL Backmalz

200 g gewürfelter Speck
1/2 Zwiebel
50 g geriebener Käse

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel sieben. Salz und Backmalz dazu geben und vermischen.
Hefe im Wasser auflösen.


Hefewasser zum Mehl geben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Ich habe diese Arbeit meiner Küchenmaschine überlassen :-)

Den Teig abdecken und an einem warmen Ort zum doppelten Volumen aufgehen lassen.

In der Zwischenzeit den Speck in einer Pfanne anbraten.
Zwiebel ganz fein würfeln und zu dem Speck geben und mit anbraten.


Da mein Mann nicht besonders auf Speck steht, habe ich die Zwiebel separat angebraten.

Alles abkühlen lassen.

Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte durchkneten.

(Ich habe vom Teig ein Drittel abgenommen um reine Zwiebelstangen zuzubereiten und eine Hälfte der Zwiebelwürfel untergearbeitet).

Zwiebeln, Speck und Käse vermengen und zum Teig geben. Gut unterkneten. Nochmal abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.



Teigstücke von ca. 70-80 g abnehmen und zu Stangen/Rollen formen.

Die Teigstangen auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, mit einem scharfen Messermehrfach diagonal einschneiden und abgedeckt noch einmal gehen lassen (ca. 30 Minuten).


Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Blech in den Ofen geben und die Stangen backen, bis sie goldbraun sind (ca. 20-30 Minuten).

Herausnehmen, abkühlen lassen und servieren.



Anmerkungen:
- ich habe schon längere Zeit das Buch "Brot backen - hausgemachte Spezialitäten" in meinem Besitz und gestern war mir mal wieder nach neuen Rezepten :-) 
- das Originalrezept aus dem Buch sah vor, das man aus dem Teig 3 Baguettestangen backen sollte, da ich aber kleinere Snacks für zwischendurch bevorzuge, habe ich mich für kleine Stangen entschieden
- ich kann diese Stangen nur wärmstens empfehlen...soooo lecker :-) Die Kinder waren ganz angetan und auch mein Mann vergriff sich wider Erwarten an den Speckstangen :-D
- ich kann mir auch sehr gut vorstellen, als Alternative zu dem Speck, Salamiwürfel zu verbacken oder auch Kochschinken
- die Stangen (oder auch als Baguettes gebacken) sind auch ideal für jedes Partybuffet 
- recht einfach und schnell gemacht - die Hauptzeit ging halt für die Gare drauf, aber das ist halt bei Hefeteigen so
- Backmalz bestelle ich mir immer über den Hobbybäcker oder über Ebay - man kann es aber auch weg lassen...ich habe es ohnehin im Haus und nutze es daher auch. Es gab aber auch schon Rezepte, die ich ohne ausprobiert habe und es gab bisher keinerlei geschmackliche Einbußen 

Sonntag, 27. Mai 2012

Baguettes (nach Tom Jaine)



Zutaten:
400 g Weizenmehl Typ 1050
400 ml Wasser, lauwarm
15 g Hefe frisch
3 TL Salz (nach Geschmack)

200 ml Wasser, lauwarm
600 g Weizenmehl Typ 550

Zubereitung:
Das Weizenmehl Typ 1050 in eine große Schüssel sieben. Die Hefe in dem Wasser (400 ml) auflösen.
Das Salz zu dem Mehl geben.


Jetzt das Hefewasser zu dem Salz-Mehl-Gemisch geben und mit einem Holzlöffel kräftig unterschlagen, bis ein glatter Teig entstanden ist. 


Abdecken und bei Zimmertemperatur ca. 4 Stunden stehen lassen. Die Mischung sollte sich verdreifachen.


Nun das Wasser einarbeiten. Danach das Mehl (Typ 550) nach und nach unterarbeiten bis ein glatter Teig entsteht.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut 10 Minuten kneten (oder alternativ in einer Küchenmaschine - Knetzeit ist abhängig vom Gerät).

Den Teig dann in eine geölte Schüssel geben, mit Klarsichtfolie abdecken und erneut 2 Stunden bei ca. 26 Grad gehen lassen. Volumen sollte sich verdoppeln.



Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in 4 Stücke teilen.


Die einzelnen Stücke zu Kugeln formen und mit der Naht nach unten ca. 5 Minuten ruhen lassen (Teig entspannt sich).


Teigkugeln umdrehen, mit dem Handballen platt drücken und die Enden nach innen schlagen und festdrücken. Der Teig soll einen länglichem Kissen ähneln. Mein Teig war an der Oberfläche recht trocken, obwohl ich die Teigstücke unter einem feuchten Küchentuch abgedeckt hatte. Vielleicht war es einfach zu warm an diesem Tag?! Es könnte natürlich auch an dem Mehl gelegen haben, da jede Mehlsorte auch Unterschiede aufweisen kann...

Erneut den Teig ruhen lassen.
Dann ein Teigkissen vor sich hin legen (Schmalseiten links und rechts) mit der glatten Seite nach unten.
Jetzt die Teigstücke vor sich hin und her rollen, dabei die Nahtstellen mit Daumen und Zeigefinger über die gesamte Fläche zusammendrücken. 


Teigstücke wiederholt 5 Minuten ruhen lassen. Danach die Stücke mit ausgestreckten Fingern langsam und vorsichtig mit etwas Druck hin und her rollen und gleichzeitig auseinanderziehen. Sie dürfen nicht zerdrückt werden!!

Die Länge der einzelnen Stücke soll ca. 30 cm betragen und die Oberfläche soll glatt und homogen erscheinen.



Laut Originalrezept wurden Gärkörbe verwendet. Da mein Teig jedoch fest genug war, habe ich die Baguettes gleich so auf mein Backblech gelegt und in eine Plastiktüte gesteckt, die ich aufgepustet habe.

Teigruhe nun 1,5 Stunden bei ca. 26 Grad. Die Baguettes sind ausreichend aufgegangen, wenn man vorsichtig mit der Fingerkuppe an einer Stelle eindrückt und der Teig nicht mehr zurückgeht.

Den Backofen auf maximale Temperatur (meiner schafft 250 Grad) bringen.

Die Baguettes auf ein Backblech (mit Backfolie oder Backpapier belegt, stürzen. 4-5 diagonale Einschnitte machen.

Die Bleche (wenn man wie ich mehrere nutzt) einzeln auf die oberste Schiene in den Ofen geben. Die Brote sofort mit etwas Wasser besprenkeln. Diesen Vorgang erneut nach 2 Minuten und dann nochmal nach 5 Minuten wiederholen. Ich habe hier wieder etwas Wasser auf den Herdboden geschüttet.


Anmerkungen:
- das Rezept stammt mal wieder aus Petras Brotkasten :-)
- mein Teig war fester als erwartet, daher war die Oberfläche am Ende dann wohl doch nicht so glatt wie erwartet. Das war aber nicht so wild, da ich finde, das meine Baguettes etwas leicht rustikales hatten :-)
- obwohl ich wirklich vorsichtig war, ist die Porung im inneren kleiner und feiner ausgefallen als ich erhofft hatte
- meinen Jungs haben die Baguettes trotzdem geschmeckt :-)
- sehr gut als Beilage zum Grillen