Samstag, 23. November 2013

Internationale Weihnachtsrezepte

Hallo ihr Lieben,

natürlich ist die Weihnachtsbäckerei bei mir auch schon eröffnet und die ersten Plätzchen ruhen bis zum 1. Advent in Dosen :-)

Da ich in diesem Jahr bereits viele internationale Rezepte eingestellt und ausprobiert habe, möchte ich diese Richtung auch zur Weihnachtszeit fortführen.

Die ersten Rezepte sind bereits in Arbeit und falls ihr Anregungen oder Rezepte habt...immer her damit :-)

Aber nicht vergessen, ich lege dabei sehr viel Wert auf Authentizität - nur originale Rezepte sind wirklich gute Rezepte ;-)

Plätzchen, Kuchen, Torten, Hauptgerichte, Vorspeisen, Snacks... ich freue mich über alles!
Rezepte aus aller Welt sind gefragt und ich stöbere bereits seit Tagen durch internationale Foodblogs, Foren und Rezeptseiten :-)

Seid gespannt, was ich alles so zaubern werde...

Liebe Grüße und schon mal vorab eine schöne Adventszeit

Eure Sanna


Donnerstag, 21. November 2013

Blondies mit Cranberries á la Gordon Ramsay


Zutaten:
230 g Butter, plus extra zum Einfetten
180 g brauner Zucker
1 Prise Salz
1 TL Vanille-Extrakt, alternativ 5 Tropfen Vanillearoma
2 Eier
280 g Mehl
½ TL Natron
1 TL Backpulver
200 g weiße Schokolade
4 EL getrocknete Cranberries

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine ca. 23 x 23 cm große Form fetten und mit Backpapier auskleiden. Ich hatte nur eine Form, die ca. 25 x 16 cm groß ist und es hat auch funktioniert :-)

Mehl in eine Schüssel sieben, Natron und Backpulver dazu geben. Die Eier in einem extra Schüsselchen verquirlen.


Schokolade in Stücke bzw. Stifte schneiden.


Butter in einem Topf auf kleiner Stufe schmelzen.


Zucker und Salz dazu geben und mit einem Schneebesen kräftig aufschlagen.


Vom Herd nehmen und Vanillearoma unterrühren.

Eier unter das Fettgemisch schlagen.


Nun die Eier-Fett-Mischung portionsweise unter das Mehl rühren damit es keine Klumpen gibt.


Zuletzt Cranberries und Schokolade unterheben.



Teig in die Form füllen und glattstreichen.


Form in den Backofen stellen und ca. 35-40 Minuten backen. Die Ränder sollen fest sein, aber die Mitte noch etwas weich.

Heraus nehmen und mindestens 10 Minuten auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.


In Stücke schneiden und servieren.

Anmerkungen:
- dieses ist das erste Rezept von Gordon Ramsay zum Thema backen an das ich mich heran gewagt habe. Ich muss dazu sagen, das ich hier auch gleich die Mengenangaben verändert habe :-)
- im Original kommen 340 g Zucker hinein, was mir für meinen Geschmack bereits viel zu viel war! Ich bekomme immer die Krise, wenn ich in einem Rezept lese, das die Zuckermenge höher ist als die Mehlmenge :-)
- weiterhin habe ich die Schokoladenmenge um 40 g reduziert, da ich nur noch 2 Tafeln á 100 g im Hause hatte
- laut dem Originalrezept kann der Kuchen, gut eingepackt, eine Woche lang aufbewahrt werden. Dies kann ich mir bei der Fettmenge sehr gut vorstellen, aber da ich ja nur eine kleine Form gebacken habe, wird der Kuchen nicht mal einen Tag hier überstehen :-)


eat & STYLE in Köln

Nachdem ich mich nun wochenlang auf die eat & STYLE Messe in Köln gefreut hatte, war es am letzten Wochenende nun endlich soweit und ich war da!

Leider verlief mein Besuch dort doch etwas anders als geplant, da meine Freundin und ich kurzfristig dann doch unsere zwei Minis (4) mitnehmen mussten. Daher wird dieser Bericht nicht ganz so ausführlich, aber ich denke schon, das ihr einen Eindruck bekommen werdet, wie es dort aussah :-)

Die eat & Style in Köln fand vom 15.-17.11.2013 zum achten Mal in Köln statt und man konnte dort eine Mischung aus kulinarischen Erlebnissen (regionale & internationale Spezialitäten), Küchenneuheiten, Starköchen und Workshops zu diversen Themen erleben.

Es gab einiges zu entdecken, denn es waren nicht nur große, bekannte Marken hier vertreten, sondern auch kleinere Anbieter, deren Leckereien zum Probieren angeboten wurden.

Die Messe war in Halle 6 aufgebaut und zusätzlich gab es einen Außenbereich, der dem Thema Grillen gewidmet war.
Besonders dieser Grillspieß hatte es meinem Zwerg sehr angetan, da unsere Familie ja auch zu den Ganzjahresgrillern angehört :-)



Ich persönlich fand ja eher die allgemeinen Neuheiten wie Küchengeräte & Lebensmittel viel interessanter :-)
Nun gut, Thermomix und Tefal (Actifry) waren nun nicht neu, aber es ist natürlich immer wieder sehr interessant mitzuerleben, wie diese Geräte arbeiten und was sie alles leisten können.

Da es sehr voll war, war es auch schwierig, neben dem Kinderhüten, vernünftige Fotos zu machen, denn unsere Minis wollten natürlich immer mit auf den Bildern erscheinen :-) Und ihr wisst ja, was ich von Kinderfotos im Netz halte...

Nun ja, ein Stand hat uns definitiv sehr beeindruckt (besonders mich), denn seit der ANUGA bin ich ja bekennender Chai Fan und ich ich konnte mir nicht vorstellen, das mir der Chai von Krüger wirklich überzeugen könnte.
Doch ich wurde eines besseren belehrt :-) Die Damen an diesem Stand waren sehr freundlich und bezogen auch unsere Jungs mit ein und ließen sie auf die Knöpfe des vorhandenen Automaten drücken :-) Dadurch gab es für meine Freundin und mich eine Art kleine Pause, in der wir in Ruhe den Chai probieren konnten :-)



Wir probierten den Chai latte "Spicy India" (mit Chilli), "Classic India"(Typ Zimt-Vanille) und für die Jungs gab es einen auf Grüntee basierten "Fresh India" (Ingwer-Zitronengras) - absolut lecker...alle drei Sorten konnten uns überzeugen und werden wohl meine diesjährigen Wintergetränke. Idealerweise erhält man die Chais auch in Portionsbeuteln, so das eine Abwechslung in den Geschmacksrichtungen garantiert ist. Kein künstlicher Geschmack, sondern wohl abgestimmte Aromen sorgen für ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis und so, wie ich es mitbekommen habe, waren alle Leute am Krügerstand sehr angetan von diesen Getränken.

Da ich ja Fan der italienischen Küche bin, war ich natürlich auch sehr begeistert, als ich sah, das es auch Stände gab mit der Überschrift "Italienische Feinkost". Leider hielt die Freude nur kurz, da sich die Stände wiederholten und es gab lediglich italienische Salamisorten en masse und ein paar wenige Käsesorten. Diese schmeckten zwar alle toll, aber ein wenig mehr als nur Salami bietet Italien ja nun doch :-)


Nach meinem ANUGA Besuch vor einiger Zeit bemängelte ich ja, das es auffällig viele Stände mit Olivenöl gab. Kurioserweise gab es auf der Eat & Style dagegen kaum etwas davon zu entdecken :-) Aber, ein Stand war sehr interessant und es ergab sich hier auch mal die Möglichkeit zu einem Gespräch und zum Austausch der Kontaktdaten.
Am Stand von Azada waren viele (aromatisierte) Olivenöle und Nussöle in diversen Geschmacksrichtungen ausgestellt mit kleinen Schälchen, so das man direkt probieren konnte.
es handelte sich hierbei um spanische öle und man konnte entweder einzelne Fläschchen erwerben oder aber auch tolle Geschenksets.




Da ich ja seit dem Sommer versuche das Olivenöl aus Baena zu bekommen (bisher erfolglos), kamen wir ins Gespräch darüber und ich erfuhr, das man wohl genau dieses Öl gerne ins Sortiment aufnehmen möchte :-) Daher tauschten wir auch unsere Kontaktdaten aus und ich hoffe doch sehr, das ich zukünftig eine Quelle gefunden habe für mein Lieblings-Olivenöl :-)
Aber auch die Öle von Azanda sind nicht zu verachten, ganz im Gegenteil - wer gerne außergewöhnliche Öle in der Küche verwendet, wird hier sicherlich fündig!! Ein Besuch des Onlineshops lohnt sich in jedem Fall!

Etwas ganz neues konnten wir auch entdecken: Quäse
Dies ist ein Käse, der aus Sauermilchquark hergestellt wird. Klingt ganz interessant und als Käsefreunde musste er probiert werden. Unser Fazit allerdings... neeee...schmeckt nicht wirklich nach Käse und fühlt sich im Mund einfach nur trocken an :-( Daher gehe ich hier an dieser Stelle auch nicht weiter darauf ein :-)

Was natürlich auch zu einer Lebensmittelmesse gehört sind Kochzeitschriften :-) Und davon gab es auch mehr als genug und da diese ja zu meiner Leidenschaft gehören...kam ich nicht daran vorbei :-) Da ich bereits einige schon durchgesehen habe, werdet ihr in der nächsten Zeit sicher noch einige Rezepte aus ihnen hier bei mir wiederfinden :-)


Weiterhin gab es natürlich auch diverse Stände zum Thema Wein, diese sparten wir uns aber aus, allein deshalb, da wir unsere Minis nicht ganz so sehr langweilen wollten :-)

Zum Thema Starköche... es gab die Möglichkeit bekannte Köche wie Horst Lichter, Stefan Marquard, Nelson Müller usw. im Kochtheater live auf der Bühne zu sehen. Hierfür benötigte man extra Tickets. auch ein Meet & Greet wäre möglich gewesen, jedoch konnten wir dieses halt nicht wahrnehmen wegen unserer Kinder. Solche Events möchte man dann natürlich auch genießen können.
Im Übrigen gab es auch keine Möglichkeit einen Blick auf das Kochtheater zu werfen, denn es fand in einem separat abgeteilten Bereich statt. Das es dort aber sehr stimmungsvoll zuging konnte man zumindest akustisch sehr gut mitbekommen :-)

Auch die Teilnahme an Workshops war durch die gegebenen Umstände nicht möglich, aber diese fanden in der Halle selbst statt, so das man zumindest ein wenig zusehen konnte.


U.a. gab es einen Workshop zur Zubereitung von Macarons des Ausstellers TörtchenTörtchen sowie einen Verkaufsstand, der durch die tollen Werke schon sehr hervorstach.
Sehen diese Sachen nicht toll und einladend aus?!



Es gab natürlich auch Bereiche, in den man sitzen konnte um etwas zu essen oder auch zu trinken...wie diese Cocktaillounge, die wir für eine kleine Pause nutzten :-)


Weiter ging es dann an einem Stand mit Cocktailtomaten. an diesem Stand gab es 3 Sorten, die man probieren und bewerten sollte. Eine der Sorten war ganz klarer Sieger und natürlich war es auch die "Haustomate" um die es dort auch ging: Honigtomate.


Eine wirklich tolle und leckere Züchtung und wir nahmen uns auch gleich welche für zuhause mit :-) Erhältlich sind die kleinen leckeren Tomaten auf diversen Wochenmärkten - also beim nächsten Einkauf die Augen auf halten :-) Ansonsten kann man auf der Internetseite auch nach Händlern in seiner Nähe suchen.

Da wir gerade beim Thema Markt sind... es gab einen Brotstand an dem man ausgiebig probieren konnte und auch von dort nahmen wir uns etwas für zuhause mit.


Hier gab es eine große Auswahl der Prümtaler Mühlenbäckerei (auch bekannt unter Original Eifeler Landbrot). Rechts im Foto seht ihr die Bierknacker, die wirklich mehr als lecker schmecken :-)

Wer keinen Marktstand in seiner Nähe findet, hat auch die Möglichkeit per Onlineshop zu bestellen.
Meine Empfehlung habt ihr auf jeden Fall und auch unsere Jungs waren von diesem Stand kaum weg zu bekommen :-)

Alles in allem war es ein toller Tag und nächstes Jahr werden wir auf jeden Fall wieder hin fahren. Dann aber garantiert ohne Kids :-) Ich hoffe, das wir dann die Möglichkeit bekommen werden auch an dem Kochtheater und den Workshops teilnehmen zu können, damit ich euch noch mehr Eindrücke vermitteln kann!

Kommendes Wochenende (22. - 24.11.2013) findet die eat & STYLE auch nochmal in Stuttgart statt und wer aus der Gegend kommt, sollte auf jeden Fall die Chance nutzen - es lohnt sich!!


Montag, 18. November 2013

Elisenlebkuchen á la Sanna


Zutaten:
2 Eier
60 g weißer Zucker
60 g brauner Zucker
1 Prise Salz
2,5 g Pottasche
1 EL Rum
1,5 TL Lebkuchengewürz
100 g gehackte Mandeln
125 g gemahlene Haselnüsse

40 Backoblaten (ca. 4 cm Durchmesser)

100 g Kuvertüre (nach Geschmack Vollmilch oder Zartbitter oder beides)
50 g Puderzucker
je 1 EL Rum und Wasser

Zubereitung:
Die Pottasche in dem EL Rum auflösen und beiseite stellen.


Die Eier schaumig aufschlagen und die beiden Zuckersorten unter ständigem Schlagen einrieseln lassen.



Lebkuchengewürz und Salz unter die Eiermasse ziehen und alles noch weitere 5 Minuten auf höchster Stufe weiterschlagen.


Nüsse und Mandeln mischen und zusammen mit der aufgelösten Pottasche unter die Eiercreme heben.


Die Masse abgedeckt ca. 2 Stunden ruhen lassen.


Backofen auf 150 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Pro Backoblate jeweils einen gehäuften TL Masse auf die Oblaten geben und mit feuchten Fingern (ich stelle mir immer einen Becher mit Wasser dazu) die Masse kuppelartig in die Mitte der Oblate setzen. Dabei darauf achten, das man einen kleinen Rand frei lässt.


Die fertigen Oblaten auf das Blech legen und auf ausreichenden Abstand achten.

Das Blech in den Ofen geben und ca. 15-20 Minuten backen. Die Lebkuchen dürfen nicht mehr feucht glänzen.

Vorsichtig vom Blech abheben und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Schokolade schmelzen.
Für die Zuckerglasur den Puderzucker in eine Schüssel sieben und mit Rum & Wasser verrühren.

Eine Hälfte mit Schokolade überziehen, die andere Hälfte mit Hilfe eines Backpinsels mit der Zuckerglasur bestreichen.


Gut trocknen lassen und in eine gut schließende Blechdose geben. Die Elisenlebkuchen sollten ca. 2 Wochen durchziehen.

Anmerkungen:
- eigentlich gehören (traditionell) in das Rezept noch 130 g Zitronat & Orangeat, aber da ich es nicht mag, habe ich es weg gelassen und heraus kam dieses leckere Rezept, das allen in meiner Familie sehr gut schmeckt
- ich dachte immer, das diese Art von Lebkuchen viel aufwendiger wäre, aber es ist wirklich sehr einfach
- warum man 2 Wochen warten soll...??? Mir schmecken sie schon frisch sehr gut, aber falls mir ein gewaltiger Geschmacksunterschied auffallen sollte, werde ich euch darüber unterrichten :-)

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Halloween Cupcakes


Zutaten:
1 Grundrezept Rührkuchen für ein Backblech
3 EL (Back-) Kakao

Backblech für "normale" Muffins und ein Blech für Minimuffins

250 g Puderzucker
1 Packung Lakritzschnecken
Schokoladenstreusel
Speisefarben in orange, lila
Marzipan (orange und grün, ansonsten entsprechend Speisefarbe zum Einfärben)
ein paar Salzstangen
weißer Fondant (z.B. Reste)
Schokoladenkuvertüre

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Teig nach Anleitung anrühren. In zwei Hälften teilen und eine Hälfte mit dem Kakao verrühren.

Muffinbleche mit Papierförmchen auskleiden und den Teig hinein füllen. Ich habe je Blech immer eine Hälfte dunklen und eine Hälfte hellen Teig verwendet.



Nach Anweisung backen, herausnehmen und auskühlen lassen.

Puderzucker sieben und nach Wunsch in verschiedene Schälchen geben und mit verschiedenen Speisefarben und etwas Wasser zu dickem Zuckerguß anrühren. Abgedeckt beiseite stellen.

Spinnen-Cupcakes

Hierfür habe ich die Schoko-Mini Muffins verwendet. Das Papier von den fertigen Küchlein abziehen und die Kuvertüre schmelzen.

Schokostreusel in ein Schälchen geben.

Die Muffins kopfüber in die flüssige Schokolade tauchen und gut abtropfen lassen. Dann die Schokostreusel darüber verteilen. Beiseite stellen zum Trocknen.


Lakritzschnecken abrollen und die Stränge auseinander ziehen. Aus den einzelnen Schnüren die Beine schneiden: 8 Stück pro Spinne.


Nun mit Hilfe eines Schaschlikstäbchens in jeden Minimuffin vorsichtig auf beiden Seiten jeweils 4 Löcher einstechen. Nicht zuweit, sonst zerbrechen die Muffins :-) Ja, das ist Friemelarbeit, aber es kommt noch besser :-)
Nun die Lakritzbeinchen in die Löcher stechen. Zum Schluss kann man noch die Augen mit Zuckerguß (Farbe nach Wunsch) aufsetzen.


Fertig ist die Armee der Spinnen :-)



Gespenster Cupcakes

Für die Gespenster Cupcakes habe ich "normalgroße" Muffins großzügig mit Zuckerguß bestrichen und jeweils einen Minimuffin (ohne Papierförmchen) mittig aufgesetzt.

Dann aus weißem Fondant kleine Kugeln geformt und diese auf der Arbeitsplatte mit einem Teigroller zu ungleichmäßigen Kreisen ausgerollt.
Diese Kreise habe ich dann über die Minimuffins gelegt.


Mit flüssiger Kuvertüre Gesichter aufgemalt und schon sind die Gespenster einsatzbereit :-)



Hexenbesen

Diese sind recht schnell gemacht und sehen doch sehr eindrucksvoll aus.
Man nehme Muffins und bestreiche sie mit Zuckerguß (ich fand lila sehr passend).

Für die Besen habe haselnussgroße Kugeln aus orangefarbenem Marzipan geformt und diese durch meine Knoblauchpresse gedrückt - so erhält man schnell und einfach die Borsten.

Vorsichtig abnehmen und an einem Ende ein Stück Salzstange hinein stecken. Vorsichtig das Marzipan um die Salzstange festdrücken.
Die fertigen Besen auf den noch feuchten Zuckerguß setzen und schon habt ihr Hexenbesen Cupcakes :-)

Leider habe ich an dieser Stelle vergessen Fotos zu machen von den Zwischenschritten :-( Diese werden aber schnellstmöglich nachgereicht, aber ich denke, das ich es schon einigermaßen gut erklären konnte und ihr euch auch so vorstellen könnt, wie einfach es funktioniert :-)



Mumien Cupcakes

Auch hier schulde ich euch noch ein paar Fotos der Zwischenschritte, aber versprochen... die Mumien sind gaaaanz einfach :-)

Man nehme seine Muffins und bestreiche sie mit Puderzucker.

Dann wird weißer Fondant dünn ausgerollt und in Streifen geschnitten.

Die Fondantstreifen versetzt auf den Zuckerguß drücken.

Augen aufmalen (mit Zuckerguß) oder aus Marzipankügelchen aufdrücken (so habe ich es hier gemacht).

Schon sind die Mumien fertig :-)


Aus meinen restlichen Muffins habe ich Kürbisgesichter gemacht:

Muffins mit orangefarbenem Zuckerguß bestreichen und trocknen lassen.
Augen,Nasen und Münder mit Schokoladenkuvertüre aufmalen und schon ist die Halloween Parade komplett :-)




Anmerkungen:
- eine bunte Parade Cupcakes passend zu Halloween aus nur einem Rezept zubereitet
- meine Speisefarben beziehe ich von funfood4you, wo es eine tolle Auswahl an qualitativ hochwertigen Farben gibt. Auch Marzipan in vielen Farben kann man dort kaufen und noch so wahnsinnig viel mehr :-)
- diese Cupcakes hatte ich zum Geburtstag meines Sohnes gebacken und sie dienten praktisch als Vorlauf zu Halloween :-)
- die Spinnen sind doch sehr zeitaufwendig, aber die anderen Kreaturen sind schnell und einfach zuzubereiten
- ideal auch für Kindergeburtstage
- auch perfekt um Reste wie Marzipan und Fondant verwerten zu können

Sonntag, 27. Oktober 2013

Feigen-Kirschkuchen


Zutaten:
250 g Butter oder Margarine
150 g brauner Zucker
1 Prise Salz
5 Eier
250 g Mehl
100 g Haselnüsse, gemahlen
1 Päckchen Backpulver
5-6 EL Milch

1 Glas Sauerkirschen
6 mittelgroße Feigen

(insgesamt sollte man auf 1 kg Früchte kommen, die Mengen können also auch ein wenig variieren)

1 TL Zimt
2 EL weißer Zucker

Zubereitung:
Kirschen in einem Sieb abtropfen gut lassen. Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein tiefes Backblech (Fettpfanne) mit Backpapier auskleiden.

Feigen in Scheiben schneiden.

Für den Teig zunächst Fett, Salz und Zucker mit dem Handrührgerät schön schaumig aufschlagen.


Die Eier einzeln nach und nach unterrühren.

Mehl, Backpulver und Nüsse mischen und im Wechsel mit der Milch unterrühren, bis ein schwer reißender Teig entstanden ist.


Den Teig auf das Blech gleichmäßig verteilen und glatt streichen.

Nun die Früchte auf dem Teig verteilen und das Blech für ca. 35 Minuten in den Ofen geben.


In der Zwischenzeit Zucker und Zimt gut vermischen.

Blech aus dem Ofen holen und sofort den Zimtzucker darüber verteilen.


Auskühlen lassen und in Stücke schneiden.



Anmerkungen:
- zunächst einmal möchte ich mich mit diesem Rezept bei meiner Nachbarin Steffi bedanken, die mich so reichhaltig mit ihren Gartenfeigen versorgt hat :-)
- da sie jedes Jahr aufs neue überlegt, was sie alles noch so mit den leckeren Früchtchen anstellen kann, außer Marmelade kochen, musste ich mir natürlich auch etwas überlegen 
- das Originalrezept stammt aus einer Vital Zeitschrift und dort wurde ein Teil Mehl durch Buchweizenmehl ersetzt, was ich natürlich nicht im Haus hatte...Außerdem wurden im Rezept 700 g frische Kirschen verwendet, die natürlich jetzt auch nicht vorrätig waren :-) Daher meine Improvisation und die Feigen mussten natürlich auch verwendet werden :-D
- das Ergebnis ist mehr als positiv!! Der Kuchen ist wunderbar locker und fruchtig
- die Süße des braunen Zuckers ist perfekt und nicht zu viel, so das die Süße der Feigen toll mit der Säure der Kirschen harmoniert und auch die Nüsse sorgen nicht nur für den richtigen Biss, sondern auch dafür, das die Feigensüße nicht dominiert
- meine Nachbarin und ich haben den Kuchen im handwarmen Zustand probiert und waren beide sofort begeistert
- zusammen haben wir uns überlegt, das etwas Sahne doch genial dazu passen würde
- meine Nachbarin überlegte, das durch den Zimt, dieser Kuchen doch auch sicherlich ein tolles Dessert an Weihnachten wäre... dann natürlich in warm :-) Mir schwebte dann gleich halbsteif geschlagene Sahne mit etwas Zimt bestäubt darauf vor :-)
- auf jeden Fall ist der Kuchen sehr schnell gebacken, einfach in der Zubereitung und er lässt sich garantiert auch prima einfrieren und außergewöhnlich ist er auch noch!
-ich muss sagen, dieses Rezept war mal wieder ein absoluter Volltreffer :-)
- ich finde diesen Kuchen auch auch perfekt als endgültigen Abschluss des Sommers und toller Übergang in den Herbst (durch Nüsse und Zimt)