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Samstag, 5. Januar 2013

und noch eine Form für Brioche...

Ich hatte euch ja bereits das Rezept und die Vorlage für eine Tannenbaum-Brioche eingestellt und überlegt, was man noch alles so aus dem einfachen und leckeren Teig "gestalten" kann...

In unserem Kindergarten gab es heute einen Neujahrsempfang und ich entschied mich, aus dem doppelten Rezept eine Kleeblattbrioche zu zaubern :-)


Ok, mich persönlich erinnert es zwar jetzt doch nicht an ein Kleeblatt (man selber ist ja eh immer sehr skeptisch und kritisch eingestellt), aber ich finde, das es dennoch nett aussieht und viel wichtiger war ja auch, das es gut schmeckt und genau das hat es auch :-)

Ich hatte dieses Mal einen Teil der Schokoladenfüllung durch Nougatstückchen ersetzt, die ich noch aus der Weihnachtsbäckerei übrig hatte. Absolut empfehlenswert sag ich nur :-)
Da ich keine Lust hatte heute in aller Frühe aufzustehen und zu backen (Brioche schmeckt nun mal ganz frisch und am liebsten handwarm am besten), hatte ich das "Kleeblatt" bereits gestern nachmittag zubereitet.
Nach Rücksprache mit Irène (ich brauchte ihre Rückversicherung, das es klappt), backte ich heute morgen die Brioche kurz auf (das Blech in den Ofen und auf 150 Grad eingestellt; nach erreichen der Temperatur Ofen ausgestellt und bis kurz vor dem Servieren im Ofen gelassen). Absolut perfekt sag ich euch - wirklich wie frisch gebacken und es kam auch wirklich gut an.

Ach ja, wie man sieht, gibt es einen kleinen Schönheitsfehler rechts neben dem Stiel :-) Das war mein mini, der sich gestern Abend klammheimlich in die Küche geschlichen hatte und sich ein Stück geklaut hat :-) Zum Glück hatte ich ein einzelnes Brioche Brötchen übrig, was ich separat auf dem Blech mitgebacken hatte, so das ich dieses wenigstens der Optik wegen einfügen konnte :-D


Samstag, 10. März 2012

Brioche


Zutaten:
500 g Weizenmehl (Typ 550 - Originalrezept Typ 405)
60 g Zucker
60g  Butter
1 Ei (Gr. M)
250 ml lauwarme Milch
1 Päckchen Trockenhefe (oder 1/2 Würfel frische Hefe)
1/2 TL Salz

1 Eigelb, je 1 Prise Salz und Zucker zum Bestreichen
Hagelzucker nach Belieben

Zubereitung:
Mehl, Zucker und Hefe in eine Schüssel geben und vermengen (wer frische Hefe benutzt, verrührt diese zunächst mit der lauwarmen Milch). 


Die Butter in kleine Stückchen schneiden. Das Ei habe ich in einem Schüsselchen extra verquirlt.


Wie ihr ja wisst, benutze ich fast immer meinen Brotbackautomaten zur Teigherstellung und auch bei diesem Rezept durfte er mir die Knetarbeit abnehmen :-) Hierfür habe ich zunächst die trockenen Zutaten in den Automaten gegeben und die restlichen Zutaten im Anschluss hinzugefügt.


Wer mit den Händen oder einer Küchenmaschine arbeitet, knetet zunächst die Milch und das Ei mit dem Mehlgemisch und fügt dann erst die Butter und das Salz hinzu. Knetzeit sollte ca. 20 Minuten betragen.

Danach folgt die Gare (Gehzeit) von gut einer Stunde an einem warmen Ort. Der Teig sollte dabei abgedeckt sein.

Dann wird der Teig noch einmal ca. 3 Minuten durchgeknetet - ich habe den Teig dazu auf meiner Arbeitsfläche kräftig durchgeknetet. Der Teig ist recht weich, aber durch die Butter war kein zusätzliches mehlen der Fläche notwendig.


Nun wird eine Form (ich habe mich für eine Kastenform entschieden) gefettet und der Teig, wie abgebildet, hineingefüllt. Ich habe den Teig hierfür in 4 gleich große Stücke geteilt und oval geformt. 



Das Eigelb mit Salz und Zucker verquirlen und den Teig an der Oberfläche einstreichen. An dieser Stelle ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen :-) Eigentlich wird der Teig erst vor dem Backen bestrichen, es hat dem Brioche aber nicht geschadet :-) 


Er darf nun erneut gut eine Stunde an einem warmen Ort aufgehen. Damit der Teig nicht an der Oberfläche austrocknet, habe ich die Form in eine große Plastiktüte gefüllt und diese wie einen Ballon aufgepustet.

 Meinen Backofen hatte ich in der Zwischenzeit auf 150 Grad (Ober-/Unterhitze) vorgeheizt. Die Form in den Ofen schieben (Brote backe ich immer auf der untersten Schiene) und ca. 35-40 Minuten backen.

Und hier die Lieblingsvariation meiner Jungs: Brioche mit Butter und selbstgemachter Erdbeermarmelade



Anmerkungen:
- dieses Rezept habe ich von der Seite "Aux délices D`Aurélie" übernommen, da ich in der Vergangenheit schon häufiger Briocherezepte ausprobiert habe und nie zufrieden war. Da das Rezept von einer Französin stammt und auch die Bewertungen/Kommentare dieses Rezepts einfach mehr als vielversprechend waren, musste ich es einfach ausprobieren :-)
- das Brot ist wirklich extrem locker und "fluffig", so wie man es kennt und mag
- es ist das erste Briocherezept, das ich ausprobiert habe, das nicht vor Eiern und Butter strotzt und dennoch genauso gehaltvoll schmeckt und wirkt
- mir persönlich gefällt schon allein die Zutatenliste, ganz besonders, da es mit sehr wenig Butter und Eiern auskommt
- mein erstes Brioche-Rezept, das ich unter "schnell und einfach" einordnen und empfehlen kann
- im Originalrezept hatte ich erst später bei den Kommentaren gelesen, das man eigentlich das 405er Mehl hierzu verwendet. Das werde ich beim nächsten Mal ausprobieren - bisher kannte ich nur Briocherezepte mit 550er Mehl