Posts mit dem Label Vanille werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Vanille werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 1. Februar 2018

Blitzrezept - mehlfreie Muffins & Kuchen


Zutaten:
4 Eier
200 g Zucker
200 ml Sonnenblumenöl
4 Päckchen Puddingpulver (Schokolade, Vanille...nach Geschmack - s. Anmerkungen)
0,5 Päckchen Backpulver

Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Eier mit dem Zucker schaumig aufschlagen (Handrührgerät).



Das Öl dazu gießen und alles miteinander verrühren.


Puddingpulver und Backpulver dazu geben und alles in ca. 3 Minuten zu einer gebundenen, schaumigen Masse verquirlen.

hier musste mein Sohn feststellen, dass der gewählte Rührbecher wohl etwas zu klein ist... 😅


Nun kann man wählen, ob man eine große Kuchenform (Bsp. Kasten- oder Guglhupfform) füllen möchte oder, wie wir Muffinförmchen. Der Teig ist flüssig genug, um ihn in die Formen zu gießen.



Wer glutenfrei backen will, muss natürlich darauf achten, dass er eine beschichtete Form nutzt, die lediglich gebuttert werden muss (oder halt entsprechend glutenfreies Mehl zum melieren der Form). 

Bei Muffins ist es schon einfacher...entweder wie bei der normalen Form beschrieben, alternativ kann man auch Papier- oder Silikonförmchen nutzen. Papierförmchen sind auch sehr gut, da sich das Gebäck leicht lösen lässt!

Teig nun zu 3/4 Höhe einfüllen und in den Ofen geben.

Backzeiten:
Kastenform ca. 50 Minuten
Guglhupfform ca. 60 Minuten
Muffins ca. 20-25 Minuten

Man kann hier wunderbar die Stäbchenprobe anwenden, um zu schauen, ob der Teig durch ist.

Herausnehmen, aus den Formen lösen und auskühlen lassen. Da die Oberfläche mit kleinen Kreisen übersät ist, empfiehlt es sich, die Kuchen leicht mit Puderzucker zu bestäuben.



Anmerkungen:

- Mein Sohn hat in der Schule "Arbeitslehre" und es wird auch gekocht und gebacken. Leider mangelte es an schnellen Rezepten, die in kurzer Zeit umgesetzt werden können, da die Kids lediglich 90 Minuten Zeit haben. Es war also schnell absehbar, dass mein  Sohn mich bat, mich in das Thema einzuklinken 😉
- Da es auch ein Kind in der Gruppe gibt, dass sich glutenfrei ernähren muss, fehlten hier auch noch die ein oder andere Idee und mein Sohn wollte gerne unbedingt Muffins backen. Bei meiner Recherche stieß ich auf dieses Rezept und es klang sehr gut und überzeugend
- Der Teig ist tatsächlich, selbst von einem Kind, innerhalb von weniger als 10 Minuten fertig! Die Backzeit benötigt die meiste Zeit. Die Idee meines Sohnes war es, diese Muffins als Dessert zu backen. Ich fand die Idee sehr schön, zumal ich mir nun gut vorstellen kann, dass sie in handwarm (Schokoladenversion) mit einer kleinen Kugel Vanilleeis ein perfektes, einfaches Dessert sind).
- Wir probierten über zwei Tage hinweg die Variationen Vanille und Schokolade, dabei waren sich alle (inkl. Freunde) einig, dass die Schoko-Muffins "der Hammer" sind! Vollmundig, schokoladig, sehr fluffig - einfach traumhaft!
- Vanille: Konsistenz ähnlich wie bei Schokolade, aber etwas fester. Geschmacklich nicht ganz so überzeugend wie Schoko, aber mich erinnern sie an einen leichten Biskuitteig, so dass sich hieraus auch wieder neue Möglichkeiten/Ideen ergeben
- Ein wirklich schnelles und schönes Rezept, wenn man ohne Mehl backen muss. Wer auf Gluten verzichten muss, der sollte natürlich darauf achten, dass das Puddingpulver und auch das Backpulver tatsächlich ohne auskommt

Sonntag, 8. Februar 2015

Neapolitanischer Käsekuchen


Zutaten:
Boden:
200 g Mehl
2 TL Backpulver
50 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei 
3 EL Milch
1 Prise Salz
75 g Butter oder Margarine, kalt

Käsemasse:
750 g Quark
150 ml Milch
3 Eier, getrennt
150 g Zucker
Saft einer Zitrone
je 2 gehäufte EL Vanille-, Schokoladen- und Erdbeerpuddingpulver zum Kochen

1 Becher Schlagsahne und ein halber TL Vanillezucker zur Verzierung

Zubereitung:
Für den Boden werden alle Teigzutaten schnell miteinander verknetet und ca. 30 Minuten in den Kühlschrank gestellt.


Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine Springform fetten.

Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Springform damit auskleiden. Auch einen hohen Rand damit legen.


Für die Käsemasse werden Quark, Eigelbe, Milch, Zucker und Zitronensaft mit dem Handrührgerät zu einer glatten Masse gerührt. 


Masse auf 3 Schüsseln verteilen zu gleichen Anteilen. 
Nun das Puddingpulver in die einzelnen Schüsseln einrühren, so das man 3 verschiedene Geschmacksrichtungen (und natürlich Farben) erhält. Wem das Rose vom Erdbeerpudding zu schwach ist, der darf ruhig noch mit etwas roter Speisefarbe nachhelfen ;-)



Die 3 Eiweiß steif schlagen und auf die 3 Schüsseln verteilen und unterheben.


Zuerst die Schokoladenmasse gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen.


Als zweite Schicht wird die Erdbeer-Quark-Masse mithilfe eines Löffels in die Mitte gegeben, so das sich ein großer rosa Kreis in der Mitte bildet.


Als letztes wird dann die Vanille-Quark-Masse eingefüllt wie zuvor die Erdbeermasse.


Die Form in den Backofen stellen und 60 Minuten backen. Sollte der Kuchen an der Oberfläche zu dunkel werden, einfach mit einem Stück Alufolie abdecken.
Nach 60 Minuten den Ofen ausschalten und den Kuchen noch ca. 30 Minuten im Ofen auskühlen lassen. Dann erst heraus holen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen.


Vor dem Servieren die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und mit einem Spritzbeutel den Rand des Kuchens verzieren damit man den Übergang Kuchenrand und Quarkmasse nicht mehr sieht.


ich hoffe, man erkennt hier sehr gut, wie schön locker die Quarkmasse geworden ist?!

Anmerkungen:
- mal wieder bei Pinterest über diverse "neapolitanische" Kuchenvarianten gestolpert, wobei es sich hierbei meist um Trockenkuchen handelte. 
- da ich noch jede Menge Quark hier hatte, kam ich auf die Idee, das ich doch dann einfach mal einen neapolitanischen Käsekuchen zubereiten könnte und ich glaube, das Ergebnis kann sich dann auch sehen lassen :-)
- meine Kids und ich fanden den Kuchen wirklich sehr lecker. Die Konsistenz ist klasse geworden, denn er ist schön locker und leicht...beinahe schon fast wie eine Art Tortencreme
- optisch ist er natürlich auch ein Hingucker, denn die 3 Farben kommen sehr schön beim Anschnitt zur Geltung


Samstag, 11. August 2012

Brombeergelee mit Vanille


Zutaten:
1200 g Brombeeren
1 Päckchen (500 g) Gelierzucker 2:1
1 Vanilleschote

1 EL hochprozentigen Alkohol (z.B. Weinbrand oder Rum)

Zubereitung:
Die gewaschenen Brombeeren in einen großen weiten Topf geben und mit (z.B.) einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken. 


Die Vanilleschote der Länge nach aufritzen, das Mark heraus kratzen 


und mit samt der Schote zu den Brombeeren geben. Alles aufkochen lassen und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit Gläser vorbereiten: Gläser und Deckel in sprudelnd heißem Wasser auskochen und umgedreht auf ein sauberes Küchenhandtuch stellen.

Die Vanilleschote entfernen und die Masse nach und nach durch ein Passiersieb geben, bis nur noch die kleinen Kernchen übrig sind.


Ich habe eine Menge von ca. 750 g heraus bekommen. Die passierte Masse zurück in den gesäuberten Topf geben.

Den Gelierzucker hinzufügen und alles, nach Packungsanweisung, nochmal aufkochen (1 Minute sprudelnd kochen lassen).


Das Gelee auf die Gläser verteilen (Gläser randvoll füllen, darauf achten, das die Ränder sauber bleiben!), mit dem Alkohol die Deckel ausschwenken und sofort verschließen.

Abkühlen lassen und beschriften.



Anmerkungen:
- wie bereits angekündigt, hatte ich mit meinen Jungs Brombeeren gesammelt und die Herren wollten natürlich auch Marmelade haben. Da sie aber keine Kernchen mögen, habe ich mich für diese Variante entschieden
- ich finde die Mischung Brombeeren und Vanille einfach traumhaft und wenn man schöne Gläser verwendet, eignet sich dieses "Gelee" natürlich auch hervorragend zum Verschenken und bei ausreichender Menge, kann man sich natürlich auch einen großen Vorrat anlegen
- schmeckt genial auf frischem Weißbrot mit Quark
- der Alkohol im Deckel sorgt dafür, das die Marmeladen, Gelees etc. nicht schimmeln
- eigentlich hatten wir noch ein weiteres Glas als abgebildet, aber da ein Freund unseres Sohnes mit gesammelt hat, durfte er natürlich auch eines mit nach Hause nehmen :-)