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Montag, 11. Februar 2013

Pizzaschnecken


Zutaten:
1 Rolle Fertig-Pizzateig oder selbstgemachter Pizzateig für ein Blech (siehe hier)
Tomatensauce
100 g geriebener Käse (z.B. Edamer oder Gouda)
Belag nach Wunsch: 
Schinken, Salami, Champignons, Paprika, Thunfisch etc....

Oregano zum Bestreuen

Zubereitung:
Backofen auf 220 Grad (Ober-/Unterhitze) und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den Teig der Länge nach abrollen bzw. selbstgemachten Pizzateig auf Backpapier ausrollen.


Tomatensauce auf dem Teig gleichmäßig verteilen, dabei darauf achten, das ein langer Teigrand ca. 1,5 - 2 cm frei bleibt. Dies ist der Teil, der nachher die Rolle zusammen "klebt".


Nun den Teig nach Wahl belegen. Ich habe mich für Salamiwürfelchen, Schinken, Thunfisch und eingelegte Paprikastreifen entschieden - halt ganz nach dem Geschmack & Wunsch meiner Familie :-)

Oregano über den Belag streuen, dann den Käse gleichmäßig verteilen.
Nun den Teig aufrollen, das funktioniert am besten mit Hilfe des Backpapiers, in dem man es (von sich aus gesehen) anhebt und langsam zur anderen Seite drückt. Mit den Händen vorsichtig den Teig dabei zur Rolle formen.


Ich hoffe, ich konnte es einigermaßen anschaulich beschreiben :-)
Das Ende (ohne Soße & Belag) lässt sich gut und leicht an die Rolle drücken, so geht nachher nichts auf!

Jetzt kann man die Rolle in Scheiben schneiden mit einem sehr scharfen Messer, aber auch erst einmal für ca. 20 Minuten im Tiefkühlfach "anfrieren". Dem ein oder anderen wird das Schneiden dann sicher leichter fallen. Ich habe ein sehr scharfes Fleischmesser, was mir auch sofort sehr gute Dienste leistet.


Die Breite der einzelnen Scheiben sollte ca. 1,5 cm betragen. Die einzelnen Scheiben auf das Backpapier legen. Dies funktioniert sehr gut mit einem Backspatel oder auch einem Tortenheber.

einzelne Scheiben evtl. noch etwas in Form bringen
Das Blech in den Ofen geben und ca. 15 Minuten backen.

Herausnehmen und servieren. 
Die Schnecken schmecken auch kalt sehr gut bzw. können aufgewärmt werden.



Anmerkungen:
- eher eine Anleitung als ein Rezept für eine wirklich tolle Idee, die besonders bei meinen Jungs sehr gut ankam
- ideal auch für Kindergeburtstage: schnell gemacht und günstig, das man wesentlich weniger Belag benötigt als bei einer herkömmlichen Pizza
- die Größe der Schnecken ist ebenfalls ideal für Kinderhände und es gibt viel, viel weniger Kleckerei :-)
- ideal als Snack, aber auch als Hauptspeise zusammen mit einem Salat
- danke auch an Anke, die mich auf die Idee gebracht hat :-)
- ich habe oft fertigen Pizzateig im Haus falls es mal spontan ganz schnell gehen muss und somit jetzt auch mal eine tolle Alternative zur üblichen Pizza

Dienstag, 2. Oktober 2012

Pizzateig Grundrezept


Zutaten:
Vorteig:
100 g Weizenmehl Typ 405 oder 550
25 g Hefe frisch
1 TL Zucker
125 ml Wasser lauwarm

Hauptteig:
300 g Weizenmehl Typ 405 oder 550
125 ml Wasser lauwarm
10 g Salz
Olivenöl

Zubereitung:
Für den Vorteig Hefe und Zucker in das Wasser einrühren, dann die Mischung mit dem Mehl verrühren und ca. 30 Minuten abgedeckt stehen lassen.



Für den Hauptteig Mehl und Salz gut vermischen und das Hefegemisch, sowie das restliche Wasser dazu geben. Ca. 10 Minuten gut durchkneten (Küchenmaschine bietet sich an dieser Stelle an) und dann das Olivenöl unterarbeiten bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.




Den Teig abgedeckt 1-1,5 Stunden an einem warmen Ort aufgehen lassen - das Volumen soll sich verdoppeln!




Den Teig auf einer gut bemehlten Fläche kurz ausrollen und dann erst einmal kurz ruhen lassen.



Anschließend zu dünnen Fladen (ca. 3 mm Stärke) oder in Backblechgröße ausrollen. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, das die Ränder etwas dicker sind.



Das Rezept reicht für 4 runde Pizzen oder ein Backblech. Nach Wunsch belegen.




Backtemperatur (vorgeheizter Backofen) 250 - 270 Grad auf der unteren Schiene. Backzeit ca. 20-25 Minuten, je nach Belag.

Ich streue direkt nach dem Backen immer noch Oregano über die Pizzen!

Eine Variation wäre auch "Stromboli" - hierbei wird die Füllung (wie bei einer Pizza) in die Mitte gegeben und dann schlägt man die Teigränder um, so das eine Art Brot entsteht. Das fertige "Brot" wird direkt vor dem Backen noch mal mit einer langen Nadel oder einem Schaschlikspiess mehrfach eingestochen (damit der Dampf entweichen kann) und dann ab in den Ofen wie oben angegeben. Ebenfalls sehr lecker. Man sollte allerdings etwas weniger Tomatensoße verwenden, denn sonst wird es zu flüssig.











Anmerkungen:
- das Rezept stammt aus meinem italienischen Kochbuch "Die besten Rezepte aus der italienischen Küche" von Dagmar Türck-Wagner und Claudia Fornara (ISBN: 3-517-07943-X) - ein 15 Jahre altes Buch, das mir schon sehr viele tolle Rezepte geliefert hat
- man kann den Teig auch sehr gut vorbereiten und im Kühlschrank lagern und somit langsam gehen (und reifen) lassen. Der Geschmack wird dadurch noch viel besser
- den Teig kann man locker eine Woche im Kühlschrank aufbewahren!
- meine Pizzen belege ich immer in folgender Reihenfolge: Soße, Käse, dann erst Schinken, Salami und Co. - auf diese Weise schmilzt der Käse ganz toll und verbrennt nicht so schnell
- die Arbeitsfläche sollte immer gut bemehlt sein, das der Teig regelrecht über die Fläche "schleifen" kann, so klebt er auch nach dem Belegen nicht fest. 
- perfekt wäre es, wenn man die fertig belegte Pizza mit Hilfe eines großen Schiebers auf das heiße Blech geben würde. Alternativ kann man sie aber auch auf Backpapier legen, belegen und dann das Backpapier mitsamt Pizza auf das Blech ziehen
- je heißer der Backofen wird, desto besser (ich habe mi inzwischen einen Pizzaofen gekauft, der wirklich hervorragende Ergebnisse erzielt aufgrund der höheren Temperaturen)
- das Rezept eignet sich natürlich auch für Pizzabrötchen oder auch als Flammkuchenteig!