Dienstag, 16. Juli 2013

Albondigas en salsa de tomato (spanische Hackfleischbällchen)

 
Zutaten:
Fleischbällchen:
500 g Gehacktes (halb & halb)
1 EL Paniermehl
1 Ei (Gr. M)
1-1,5 TL Salz (nach Geschmack)
schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
1 Prise Kreuzkümmel
Muskatnuss, gerieben
1 Bund Petersilie, glatt

Tomatensauce:
1 Dose Tomaten (gehackt - 425 ml)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
4 EL kräftiger Rotwein (alternativ Sherry)
Salz, Pfeffer
1 Lorbeerblatt
1 Prise Zucker

Zubereitung:
Petersilie fein hacken. Halbieren und eine Hälfte für die Sauce beiseite stellen.
Für die Fleischbällchen zunächst alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander vermischen (durchkneten, bis eine formbare Masse entstanden ist). Kräftig abschmecken.


Walnußgroße Bällchen formen.

Ca. 1 EL Olivenöl in eine Pfanne geben und erhitzen, die Bällchen darin rundherum kräftig anbraten.



Herausnehmen und beiseite stellen.

Für die Sauce:
Zwiebel schälen und in feine Würfelchen schneiden. Knoblauch ebenfalls schälen, hacken oder später einfach durch eine Presse mit dazu geben.

Das Olivenöl in einem schweren, großen Topf erhitzen (mittlere Stufe) und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Knoblauch zufügen.

Mit dem Rotwein ablöschen und etwas einkochen lassen, dann die Tomaten zufügen.


Mit den Gewürzen abschmecken und das Lorbeerblatt in die Sauce geben. Bei geschlossenem Deckel ca. 20-30 Minuten köcheln lassen.


Erneut abschmecken - nach Bedarf evtl. noch mal nachwürzen. Jetzt die Fleischbällchen in die Sauce geben und weitere 30-40 Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen (geschlossener Deckel).


Die restliche Petersilie unterheben und die Fleischbällchen servieren.


Anmerkungen:
- dieses Rezept ist eine typische spanische Spezialität, die auch gerne in Tapas Bars angeboten wird
- ich war anfangs skeptisch, was die Fleischbällchen betrifft, da die Würzung ja im Vergleich zu unserer sehr schlicht ist, ob es dem Geschmack schaden könnte, aber dies war nicht der Fall. Bereits die angebratenen Bällchen schmecken schon pur sehr lecker
- die Albondingas schmecken warm, aber auch kalt
- ich hatte im Netz gelesen, das viele Deutsche diese Fleischbällchen auch gerne als Hauptgericht mit Reis servieren - kann ich mir ebenfalls sehr gut vorstellen
- auch am nächsten Tag aufgewärmt sind sie sehr lecker, nein fast noch besser, da inzwischen alles gut durchgezogen ist
- auch ideal für Kinder (auch hier war ich mir erst nicht sicher, aber nicht nur meine Jungs, sondern auch ein Freund meines Sohnes war begeistert)
- diese Albondingas lassen sich auch sehr gut vorbereiten

Montag, 15. Juli 2013

Original Flavors - The Mediterranean Essence

Zum Einstieg in meine mediterrane Rezepterweiterung möchte ich euch gleich darauf hinweisen, das es mir immer sehr wichtig ist, das ich so originalgetreu bzw. authentisch wie nur möglich versuchen werde diverse Rezepte nachzukochen.
Ihr findet ja bereits einige südländische Rezepte bei mir, da aber Pasta Gerichte nicht gerade zu den Lieblingsthemen meines Mannes gehören, werde ich da schon tiefer in die Trickkiste greifen müssen :-D

Um die Authentizität zu erzielen, denke ich, ist es wichtig auch entsprechende Produkte zu verwenden.
Sicher ist dieses nicht immer möglich, aber es gibt doch die ein oder andere Möglichkeit an entsprechende Zutaten heran zu kommen. So habe ich in der Nachbarstadt beispielsweise ein italienisches Feinkostgeschäft, im Internet gibt es ebenfalls zahlreiche Anbieter, die uns mit passenden Produkten versorgen können und neulich erhielt ich ein Paket mit spanischen Produkten.

Die spanischen Produkte stammen aus einer EU-geförderten Kommunikationskampagne mit dem Namen "Original Flavors: The Mediterranean Essence" und diese Kampagne startet im Oktober in ihr 3. Jahr. Die Kampagne soll dafür sorgen, das Fachleute und auch Konsumenten über die qualitativ hochwertigen Produkte informiert werden und sie auch kennen lernen, ebenso die Qualitätssiegel (DOP und ETG), an denen man die Produkte erkennen kann. Die folgenden 3 Produkte gelten als europäisches gastronomisches Kulturgut!

Mein Paket umfasste 3 Hauptprodukte Spaniens mit Gütesiegel: eine Flasche Olivenöl aus Baena (Aceite de Oliva Virgen Extra DOP Baena), eine Flasche Rotwein aus Ribera Del Duero (Vino DOP Ribera del Duero) und Serrano Schinken  (ETG Jamón Serrano) .



Dieses Paket inspirierte mich zu einem Tapas Abend, nicht zuletzt, da mein Mann früher sehr viel in Spanien unterwegs war und gerne in den kleinen Kneipen (Bars) die kleinen Köstlichkeiten genossen hat.
Er war also derjenige, der die Qualität und Authentizität mit am besten beurteilen konnte :-)
Da ich natürlich auch darauf achten musste, das meine Kinder bereitwillig probieren würden, wurden Rezepte ausgewählt, die "kindertauglich" (zumindest was meine Jungs betrifft) sind!

Ich entschied mich für eine klassische Kartoffel-Tortilla, Albondigas en salsa de tomato (Fleischbällchen in Tomatensauce), Empanadas mit Hackfleischfüllung, Melone mit Serrano Schinken, Scheiben von Chorizo Wurst und Lomo (getrocknete Schweinelende in hauchdünne Scheibchen geschnitten) und eingelegte Peperonis mit Frischkäsefüllung, so wie Oliven.


Bei der Zubereitung nutzte ich natürlich das Olivenöl, das mit seiner goldgelben Farbe bereits recht ansprechend war. Das Aroma ist sehr angenehm und was ich immer sehr wichtig finde... der Duft wirkt nicht aufdringlich - auch nicht beim Erhitzen.



Geschmacklich ebenso intensiv und dennoch nicht hervorstechend. Frische, fruchtige Akzente erinnern an Sommer, Urlaub und Genuss. Ein wirklich hochqualitatives und tolles Öl, das sich aber eben auch für Salate eignet (nein, ich würde sogar sagen in erster Linie!).



Der Wein....ja, dieser war sehr aromareich und gehaltvoll! Die tiefdunkelrote Farbe vermittelte den selben Eindruck wie der Duft, der aus dem Glas empor stieg... intensiv, fruchtig, samtig und voll.


Geschmacklich traf er bei mir leider nicht ins Schwarze, der er mir einfach zu kräftig und intensiv war. Er erinnerte mich persönlich eher an einen Winterwein, da ich ihn doch recht schwer fand.

In den kalten Monaten würde ich ihn sicher gerne noch einmal probieren, jedoch dann zu einem deftigen Fleischgericht!

Dann gab es noch ein kleines Probierpäckchen Jamon Serrano, was hervorragend zu meinen Tapas passte und meine Tortilla-Häppchen und auch die Honigmelone "veredelte".
Geschmacklich absolut hervorragend - genau wie im Urlaub!


Wir hatten also einen sehr schönen Abend und konnten auch unseren Jungs zeigen, wie man in anderen Ländern isst. Besonders unser Mittlerer war sehr angetan, schließlich liebt er jede Art von "Fingerfood" :-)
Mein Mann fand alle Speisen sehr authentisch und konnte bestätigen, das die Qualität mehr als hervorragend war.
Nun ja, es ist ja nun mal auch bei uns so, das regionale Produkte einfach besser schmecken!!
Ganz klar, den Unterschied schmeckt man und von daher sollte man auch beim Einkauf sehr viel Wert auf die Auswahl der einzelnen Zutaten legen.
Ich werde jetzt an dieser Stelle keine Verlinkungen anbringen, denn die oben beschriebenen Produkte findet man ohne weiteres in Feinkostläden und auch in größeren Handelsketten.
Wichtig ist es, das man auf die Qualitäts- und Herkunftssiegel (DOP) achtet, denn dann kann man sicher sein, das man auch tatsächlich "echte und unverfälschte" Ware erhält!

Die Rezepte zu den oben genannten Speisen werdet ihr in den nächsten Tagen natürlich auch bei mir wiederfinden :-) Dann werde ich sie selbstverständlich auch hier verlinken!

Freitag, 12. Juli 2013

Mediterrane Küche und Gesundheit

In der nächsten Zeit werde ich euch vermehrt ein paar mediterrane Gerichte zeigen. Nicht, weil es gerade Sommer ist und der Trend ohnehin jährlich in diese Richtung geht, sondern in erster Linie aus gesundheitlichen Gründen.
Mein Mann (43) hatte im vergangenen Jahr einen Herzinfarkt und seit dieser Zeit versucht er einiges in seinem Leben zu ändern. Er gilt seit dem Vorfall als sogenannter Risikopatient.
In der Reha-Klinik wurde unter anderem über Ernährung gesprochen und dort ging es natürlich in erster Linie über Vollwertkost etc.

Allgemein ernähren wir uns ohnehin sehr gesund und seine Werte im Bereich Cholesterin und Co. sind auch einwandfrei. Wahrscheinlich müsste in diesem Bereich gar nichts geändert werden, aber wir denken, das es sicher ein Versuch wert ist, weiterhin auch vorbeugend etwas zu unternehmen.

Wer mich kennt weiß, das ich ein Mensch bin, der sagt "in Maßen ist alles ok" und daher achte ich auch bei meinen Kids darauf, das sie sowohl Süßes als auch Gesundes zu sich nehmen. Es gibt bei uns keine vorgeschriebenen oder abgezählten Süßigkeiten, es herrscht hier ein Tabu für Süß- und Konservierungsstoffe, ich koche täglich frisch und es gibt nichts aus der "Tüte" und ich muss sagen, meine Jungs gehören zu den wenigen Kindern in meinem Umkreis, die fast alles essen und probieren (noch...der Große fängt so langsam an zu zicken) :-) Sicher essen wir auch hin und wieder Fastfood & Co., weil auch dieses Essen gehört einfach mit auf den Plan, aber wie gesagt....in Maßen, nicht in Massen!!

Zurück zum Thema Vollwertkost... mein Mann hat mit dem Radfahren begonnen (wirklich ausdauernd und kontinuierlich) und anfangs wollte er auch vermehrt Müsli, Vollkornbrote etc. essen. Mir war klar, das dies nur eine Phase sein konnte, denn weder er noch ich sind Anhänger dieser Kost.

Nach dem Herzinfarkt begann ich mich natürlich auch allgemein mit diesem Thema auseinander zu setzen und  ich recherchierte viel. Interessanterweise stößt man bei Studien immer wieder darauf, das es die Deutschen nicht mal unter die Top Ten dieser Listen schaffen... Angeführt werden die Listen der gesündesten Nationen in erster Linie von den Asiaten (ok, asiatische Küche geht bei uns gar nicht!) und dann folgen die Länder aus den Mittelmeerräumen.

Da ich die südländische Küche liebe, konnte ich meinen Mann überzeugen, das wir vielleicht mal vermehrt diese Ernährungsweise ausprobieren sollten. 
Sicherlich liegt es nicht nur an der Ernährung, das die Südländer über wesentlich weniger Herzerkrankungen etc. verfügen, denn sicher spielt auch die allgemeine Lebenseinstellung eine Rolle!
Da es nach einem Herzinfarkt aber ohnehin zu einem Umdenken kommt, ist ein großer Schritt bereits getan. Man macht sich zwar einerseits mehr Gedanken (wieso, weshalb, warum ich...?), aber ich denke auch, das ein bewussterer Umgang mit seinem Körper stattfindet und man wird wohl auch in mancherlei Hinsicht mit anderen Dingen gelassener. Schließlich will man nichts riskieren und versucht unnötige Aufregung weitestgehend zu vermeiden.

In den letzten Monaten habe ich angefangen vermehrt Olivenöle einzusetzen und mich mehr mit den Vorzügen der einzelnen Lebensmittel auseinanderzusetzen. Einige Vorteile möchte ich gerne hier aufführen:

Olivenöl:
- enthält einfach gesättigte Fettsäuren: senkt LDL Cholesterin ("böses" Cholesterin), das für Ablagerungen in den Arterien verantwortlich ist
- hoher Gehalt an Vitamin E und Antioxidantien: verzögert zusammen mit ungesättigten Fettsäuren den Alterungsprozess von (Haut-)Zellen - auch in der Hautpflege wird heute häufig Olivenöl verwendet
- enthält Polyphenole, die Gene unterdrücken, die für Entzündungen verantwortlich sind (weiterhin sind diese Gene verantwortlich für das Metabolische Syndrom, das die Hauptrisikofaktoren umfasst: kardiovaskuläre Erkrankungen und Diabetes, nämlich Übergewicht, Bluthochdruck, Probleme mit dem Blutzuckerspiegel und zu hohe Cholesterinwerte.

Knoblauch:
-wirkt antibakteriell
- Inhaltsstoffe können Blutfettwerte senken
- verhindert Ablagerungen in den Gefäßen
- durchblutungsfördernd

viel Obst und Gemüse:
- Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe: sorgen für umfassende Versorgung des Körpers mit lebenswichtigen Stoffen. Verdauung wird gefördert

Kräuter:
- Anregung des Stoffwechsels
- teilweise entzündungshemmende Wirkungen

Fisch:
- Eiweiß
- Jod
- Omega-3-Fettsäuren

Dies war nur ein kleiner Auszug aus den Möglichkeiten, die man hat um die Ernährung zu seinen Gunsten zu nutzen.
Inzwischen versuche ich bestimmte Lebensmittel halt auch in unsere "deutsche Küche" einzubeziehen und auch die Zubereitung etwas anzupassen.

Wie gesagt, da ich die südländische Küche allerdings ohnehin sehr schätze (und ich rede hier nicht von Pizza, Lasagne etc.), werde ich mich in der nächsten Zeit vermehrt diesen Themen widmen :-)
Außerdem finde ich es wichtig dieses Thema anzusprechen, denn ich weiß noch, wie ich allein im letzten Jahr verzweifelt nach Lösungen und Alternativen gesucht habe und auch in diversen Foren gelesen habe, das dieses Thema wirklich schwer ist. Ich weiß jetzt zumindest, das es jeden treffen kann (ja, ohne Vorwarnung!!) und das es nicht einfach ist, sich mit diesem Thema und seinen langfristigen Folgen zu arrangieren.

Wer noch Ideen, Anregungen und Rezepte hat, die auch Kindern schmecken, der kann sich gerne bei mir melden :-) Ich würde mich sehr über tolle Ideen freuen, ich habe zwar einige sehr gute Bücher und auch Quellen, aber meist weiß man erst hinterher, ob z.B. Kindern tatsächlich ein Gericht schmeckt und da sind mir erprobte Rezepte und Tips doch lieber ;-)

Dienstag, 9. Juli 2013

Endlich Sommer, Sonne und Eis mit Tchibo!

Das ich ein großer Eisfan bin, daraus mache ich nun wirklich kein Hehl und meine ganz besondere Vorliebe für Softeis.... dazu sage ich lieber nichts :-)
Ja, meine Jungs kommen ganz auf ihre Mama und auch sie lieben Eis in allen Variationen und ihr könnt euch wohl denken, das ich natürlich auch sehr großes Interesse an sämtlichen Küchenspielzeug aus dieser Rubrik habe :-)

Das Wetter spielt seit ein paar Tagen auch endlich mit und passend zu den sommerlichen Temperaturen gibt es nun bei Tchibo jede Menge tolle Produkte rund um das Thema Eis in den Themenwelten ! Und da ich von den Sachen ganz angetan bin, muss ich euch heute davon erzählen und ich stelle euch die Produkte mal einfach vor.


Ihr werdet in der nächsten Zeit auch noch einige Rezepte bei mir zum Thema finden, aber nun erst mal zu den Dingen, die dafür sorgen, das man seine Familie und Freunde immer wieder neu mit leckeren Ideen versorgen und überraschen kann.

Eine herkömmliche und einfache Eismaschine befindet sich seit gut 15 Jahren in meinem Haushalt und sie macht auch leckeres Eis. Nun hat Tchibo wohl mein Flehen erhört und es gibt eine Eismaschine, die noch mehr kann...

Eine Eiscreme-Maschine, die in nur 20 Minuten leckeres Softeis (!!), Sorbets oder auch Eis und Frozen Joghurt herstellen kann.
Mein Traum kann nun auch zuhause erfüllt werden und ich kann jetzt schon sagen... das Teil steht hier nicht mehr still :-)


Die Eiscreme-Maschine besteht aus mehreren Teilen und kann so ziemlich komplett zerlegt werden. Dies bietet schon mal folgende Vorteile:
- einfache und gründliche Reinigung
- platzsparende Verstauung



Die herausnehmbare Gefrierschüssel besteht aus Metall und ist doppelt beschichtet und sorgt somit für ein optimales Gefrierergebnis.
Das Fassungsvermögen der Schüssel beträgt max. 0,6 Liter und man muss die Schüssel für ca. 12 Stunden in den Gefrierschrank stellen. Ist in meiner Familie natürlich wieder mal viel zu lange, aber im Vergleich zu meiner alten Eismaschine schon ein kleines Wunder, denn diese Schüssel muss immer gleich für gute 24 Stunden eingefroren werden :-)


Nun kam also die Eismaschine bei mir an und ich hatte natürlich nichts besseres zu tun, als sie genau unter die Lupe zu nehmen :-) Also Karton auf und ausgepackt.
Im Nu war das Maschinchen aufgestellt und die Schüssel gespült und eingefroren.
Mir gefällt die Optik der Eiscreme-Maschine auch außerordentlich gut und sie macht einen sehr netten Eindruck in meiner Küche. Auch meine Jungs fragten ganz erstaunt "Mama, was ist das denn?" :-)

Als ich erklärte, was man damit machen kann, wurden sie ebenso ungeduldig wie ihre Mutter :-)

Dann war es endlich soweit, die 12 Stunden waren um und wir konnten loslegen...
Ich muss zugeben, ich nutzte erst einmal die fertigen Eiszubereitungen, die ich noch im Schrank hatte - aber Rezepte und Ideen, werdet ihr mit Sicherheit die nächsten Tage auch noch bei mir finden :-)

Also... nach Packungsanweisung 500 g Erdbeeren püriert und aufgeschlagen mit der Zubereitung und erst einmal ab damit in den Kühlschrank. Ca. eine halbe Stunde vor unserem Abendessen habe ich dann die Eismaschine eingeschaltet und die Eismischung in den Einfüllstutzen gegossen.
Es ist sehr wichtig die Eismischungen bei laufender Maschine einzufüllen, denn sonst gefriert die Masse bereits beim Einfüllen an den Rändern fest und der Rührarm kann sich nicht drehen. Und dieser ist sehr wichtig, schließlich soll ja das Eis locker, cremig und softig werden ;-)


Nach dem Abendessen wurde dann meine Küche von den Kids belagert, denn schließlich mussten sie ja beobachten, wie das Eis unten aus der Maschine kommt. Exakte Erklärung des Vorganges musste natürlich auch sein :-) Was ist das für ein Hebel? Wo kommt das Eis heraus? Warum brauchst du den Portionierer nicht? Fragen über Fragen.... :-)
An dieser Stelle möchte ich noch auf den "Hebel" eingehen, denn es ist wichtig darauf zu achten, das man den hebel während des Gefriervorganges (also schon vor dem Einfüllen der Eismischung) geschlossen hat, denn sonst läuft alles wieder unten heraus - ja, Dank meiner neugierigen Jungs ist mir dies auch direkt beim ersten Mal passiert :-)

Das erste Eis wurde also von mir klassisch in einer fertigen Eistüte angerichtet und es war doch nicht so einfach, wie ich anfangs dachte :-) Nach der zweiten Eistüte hatte ich den "Dreh" heraus und wusste, wie ich das Hörnchen zu drehen habe, damit es auch optisch nett aussieht.
Übrigens, die Eiscreme-Maschine muss während des gesamten Vorganges eingeschaltet bleiben, damit das Eis unten heraus gedrückt werden kann!!


Da der Inhalt meiner Eismischung über das Maß von 0,6 Liter hinausging, habe ich natürlich nicht alles auf einmal hinein gegeben und da die Schüssel noch ausreichend gefroren war, habe ich den Rest auch noch eingefüllt.
Nun hätte ich das restliche Eis einfach in eine Schüssel umfüllen können zum Einfrieren im TK Fach, aber da ich ja noch weitere Küchenspielereien von Tchibo erhalten habe, wurde gleich das nächste Produkt mit einbezogen :-) Und kleine Becherchen, die ich noch im Schrank hatte, wurden ebenfalls mit verwendet...

Die Eismaschine erhält man für den wirklich günstigen Preis von nur € 34,95 und ich persönlich gebe sie garantiert nicht mehr her :-)



Ein weiteres Highlight in der Themenwelt "Lass dir den Sommer schmecken...mit Eis, Saft und Smoothies" sind die 4 Eisbereiter.


Mit diesen Eisbereitern kann man ganz einfach Wasser- und Milcheis zubereiten, in dem man Eismischungen oder Flüssigkeiten einfüllt, sie mit dem auslaufsicheren Deckel verschließt und sie ins Gefrierfach legt.

Zum einen habe ich also den Rest aus der Eismaschine in einen Eisbereiter gefüllt und zum anderen wurden Saftreste genommen und ebenfalls in die Eisbereiter gefüllt - eine wirklich geniale Resteverwertung für unseren Haushalt!!



Am nächsten Tag war das Staunen meiner Kinder groß als ich sie fragte, ob sie ein Eis möchten und ich ihnen die Eisbereiter in die Hand drückte :-) Die Eisbereiter sind übrigens aus geschmacksneutralem Silikon, geeignet für Temperaturen von -20 bis +230 Grad und man kann sie auch in die Spülmaschine geben.
Für den Preis von € 9,95 wirklich toll - denn man spart sich nicht nur Verpackungsmüll, sondern kann immer wieder schnell und einfach Eis zubereiten. Ich überlege mir sogar schon, noch einen weiteren 4er Pack zuzulegen, damit ich immer genug Eis zur Hand habe, wenn auch mal Freunde meiner Jungs zu Besuch da sind.

So, manchmal muss es aber auch mal ein großer >Eisbecher sein... :-) Am besten mit viel Frucht und Sahne oben drauf und damit das Sommerfeeling stimmt, sollte man so einen riesen Eisbecher natürlich stilgerecht servieren können :-) Ja, auch hier bietet Tchibo diesen Sommer eine tolle Lösung an, die auch optisch mehr als nur einladend ist: Eisbecher im 2er Pack


Die tollen, 12 cm hohen Becher gibt es für nur € 3,95 im 2er Pack und sie sind in 4 Farben erhältlich. Entweder in hellblau und grün oder aber auch in den sonnigen Farben gelb und orange.
Und jetzt sagt mal ehrlich... gibt es etwas schöneres und besseres an einem heißen Tag auf der Terrasse... :-)


Ha, aber warum immer nur Schälchen oder Becher zum Servieren...? Es gibt da noch eine Möglichkeit und diese hat Tchibo auch im Programm: Eiswaffel-Backförmchen


Dieses 4er Set (€ 6,95) ist aus Silikon, kommt mit einer hübschen Blütenform daher und eignet sich ebenfalls zum Backen, wie auch Einfrieren. Selbstverständlich sind die Formen ebenfalls spülmaschinentauglich, was aber eigentlich unnötig ist, denn sie sind so schnell mit der Hand gespült....

Da ich ja zur Fraktion gehöre "ich mache (fast) alles selber", kamen mir die Formen wie gerufen :-)
Mit dem beiliegenden Rezept habe ich mich also ans Werk gemacht und unsere eigenen Eiswaffelbecher gebacken. Ich muss zugeben, es war schon eine kleine Hausforderung, da es eigentlich sehr simpel klang.

Nun gut, nach den ersten 3 Fehlversuchen hatte ich aber den Bogen heraus und hier sind meine allerersten Eiswaffelbecher:


Wirklich eine tolle Idee und auch meine "Männer" waren sehr angetan :-) 
Falls nun jemand meint, das es wieder mal so ein typisches Küchenspielzeug wäre, das nach der ersten Nutzung im Schrank herum stehen könnte, den kann ich beruhigen. Die Form ist so ansprechend und schön, das mir bereits die nächsten Kuchen durch den Kopf schwirren, die dann in diesen Formen gebacken werden :-)

Zu guter letzt möchte ich euch noch das Rezeptbuch (Eis-Endlich Sommer! € 9,95) ans Herz legen, in dem sich wirklich außergewöhnlich tolle Ideen zur Eiszubereitung befinden, so wie interessante Informationen rund um das Thema Eis.


Leider kam ich noch nicht ausreichend dazu, die Rezepte nachzumachen, da es ein wenig an Zeit mangelte, aber ein Rezept inspirierte mich direkt zur Zubereitung, aber mit Abwandlung (ja ja ich weiß, ich kann es nicht lassen!!) :-)

Auf der Seite 62 im Buch findet man das Rezept "Buttermilch-Eis mit Kokos" und da ich alles im Haus hatte, wurde auch gleich experimentiert. Meine Version findet ihr hier :-)



Ansonsten findet man in diesem Eis-Buch jede Menge Rezepte, die in folgende Kategorien eingeteilt sind:
- Erfrischendes für heiße Sommertage
- Extracremiges für die ganze Familie
- Leichter Genuss für die schlanke Linie
- Beschwipstes für den besonderen Genuss
- Heissgeliebte Eisbecher



Egal ob Granitas, Sorbets, sahnige Sorten oder auch Eispralinen und Eisbecher, die man sonst nur aus Eisdielen kennt - dieses Buch lässt keine Wünsche offen und regt die Fantasie an. Mir persönlich hat es schon mal jede Menge Inspirationen für die nächste Zeit geliefert und ihr werdet sicher noch das ein oder andere Rezept bei mir wiederfinden.

Wie ihr also lesen konntet, hat mich Tchibo absolut begeistern und überraschen können und mein Sommer wird auf jeden Fall genial, was das Thema Eis betrifft!
Tolle Inspirationen, wunderschöne Backformen, strahlende Kinder und natürlich mein Traum: selber Softeis herzustellen!! Danke, danke und nochmal danke :-)

Ich hoffe, ich konnte euch allen einen Eindruck von den Produkten liefern und ihr werdet alle genauso viel Spaß mit den Produkten haben wie ich auch!



Buttermilch-Kokos-Eis á la Sanna


Zutaten:
250 ml Buttermilch
50 g Kokosraspeln
2 Eigelb
75 g Zucker
50 g Joghurt
4 EL Kokoslikör (z.B. Malibu)

Zubereitung:
Die Kokosraspeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten. 


Buttermilch in einem Topf erhitzen, dann zusammen mit den Kokosraspeln in ein hohes Gefäß geben und pürieren.


Die Kokos-Buttermilch zurück in den Topf gießen.

Eigelb und 50 g Zucker schaumig aufschlagen, danach mit in die Buttermilch geben und unter Rühren erhitzen. WICHTIG: nicht kochen, sondern nur so lange erhitzen, bis die Masse andickt.



Topf vom Herd ziehen und den restlichen Zucker dazu geben. Rühren, bis der Zucker sich vollständig gelöst hat.


Dann die Masse erkalten lassen. Hin und wieder umrühren.

Joghurt unterrühren und die Masse in eine Metallschüssel füllen und in den Gefrierschrank stellen. Jede halbe Stunde mit einer Gabel umrühren.


Alternativ kann man auch eine Eiscreme-Maschine benutzen. Ich habe dafür die neue Eiscreme-Maschine von Tchibo benutzt.

Wenn das Eis die richtige Konsistenz hat (fest ist) kann man es (z.B.) mit Schokoglasur servieren.

Meine Variante: selbstgebackene Eiswaffelbecher & ein paar Sahnetupfen

Anmerkungen:
- das eigentliche Rezept stammt aus meinem neuen Eisrezeptbuch von Tchibo "Eis - Endlich Sommer"
- ich habe noch den Kokoslikör hinzugefügt und die Kokosraspeln etwas kräftiger angeröstet
- das Eis gehört eher zur "leichteren" Sorte und es schmeckt durch die Buttermilch und den Joghurt sehr erfrischend

Eiswaffelbecher (für Tchibo Eiswaffelbackform)


Zutaten:
100 g Mehl
100 g Puderzucker
100 ml Sahne
3 Tropfen Rumaroma

Zubereitung:
Mehl und Puderzucker in eine Schüssel sieben.


Rumaroma und Sahne dazu geben und mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig rühren.


Backofen (mit Backblech) auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Auf Backpapier Kreise aufmalen mit einem Durchmesser von ca. 15 cm.


Nun mit einer Palette oder einem Messer den Teig dünn aufstreichen. Bitte darauf achten, das der Teig an den Rändern nicht zu dünn wird!


Das Backpapier vorsichtig auf das heiße Backblech ziehen und die Teigfladen ca. 3-4 Minuten (originale Rezeptangabe - ich brauchte ca. 5-6 Minuten) backen. Ich habe nach dem zweiten Versuch festgestellt, das man sehr gut nach der Oberfläche urteilen kann. Wenn sie nicht mehr feucht glänzt, ist der Fladen  ausreichend gebacken. Wenn er zu früh heraus genommen wird, lässt er sich nicht abheben; wenn er zu lange im Ofen war, bricht der Teig bei der Weiterverarbeitung (die Ränder dürfen auf keinen Fall anfangen zu bräunen!!).

dieser Teigfladen war schon etwas zu lange im Ofen und die Ränder sind später gebrochen
Die Fladen mit dem Backpapier vom Blech ziehen und sofort (sehr sehr heiß) vom Papier lösen. Ich habe dafür meinen Kuchenheber benutzt, der wirklich ideal dafür ist.

Den heißen Fladen umgehend in eine Eiswaffelbackform legen und vorsichtig in Form drücken. Der Teig reißt sehr leicht und man man muss sehr schnell und vorsichtig arbeiten!


Die Form in den Ofen stellen und weitere 2-3 Minuten oder bis zum gewünschten Bräunungsgrad backen.

Formen aus dem Ofen holen und 2-3 Minuten auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. 

Dann die Eiswaffeln vorsichtig aus den Formen lösen und vollständig auskühlen lassen.


Die Eiswaffelbecher sollen sich in einer gut schließenden Dose aufbewahren lassen.

Anmerkungen:
- dieses Rezept stammt aus der Beilage der Eiswaffelbackförmchen von Tchibo, die es seit heute offiziell zu kaufen gibt und die ich für euch ausprobieren durfte
- die Formen sind wirklich schön und eignen sich ebenso gut zum Gefrieren, als auch zum Kuchen backen
- ich behaupte mal, das ich schon recht versiert bin, aber wer die Eiswaffelbecher zum ersten Mal verwendet, sollte sich darauf einstellen, das die ersten 2-3 Waffeln nicht wirklich was werden :-)
- es erfordert ein wenig Geschick und Fingerspitzengefühl, aber dann hat man schnell "den Dreh heraus" und ich denke mal, das man auf meinem Foto sehr gut erkennen kann, welche Eiswaffeln zu den ersteren und welche zu den letzteren gehören :-)
- ich werde sie sicher noch öfter backen, allerdings werde ich wohl versuchen den Zucker etwas zu reduzieren, da sie sehr süß sind
- auch Kakaopulver kann man sicher sehr gut für dunkle Waffeln verwenden oder auch andere Aromen
- geschmacklich erinnern die Eiswaffeln an sogenanntes Hippengebäck

Dienstag, 2. Juli 2013

holländischer Geburtstag.... :-)

Da ich grenznah wohne und schon häufig in den Niederlanden einkaufen war und früher auch gefeiert habe, kann ich euch sagen, das die Holländer richtig gut drauf sind und alles "etwas anders" machen als wir :-)

So werden auch Geburtstage entsprechend gefeiert und da die holländische Firma Frico (bekannt für Käsespezialitäten) ihren 150. Geburtstag feiert, möchte man auch andere Länder mit einbeziehen.

Da ich Käse liebe, möchte ich euch dieses Geburtstags-Special nicht vorenthalten... die Holländer haben sich nämlich etwas richtig witziges ausgedacht, um uns Deutschen zu zeigen, wie Fun aussieht und das sie immer für eine Überraschung gut sind.

In diesem witzigen Video könnt ihr euch selber einen Eindruck verschaffen, was es heißt auf holländisch zu feiern... ich verspreche euch, es lohnt sich :-D